Berlin hat gewählt. Doch wohin geht die Stadt in einer Zeit tiefgreifender politischer und globaler Umbrüche?
Die Welt verändert sich rasant.
Deutschland, Europa und der Westen sind nicht mehr die unangefochtenen Gestalter der Weltpolitik. Neue Akteure und damit auch neue Gefahren für den Weltfrieden sind unübersehbar.
Epochenbrüche und Übergangsphasen sind im Vergleich zu stabilen Ordnungen konfliktreich. So verläuft die menschliche Geschichte, nun aber im Atomzeitalter.
Wohin können die Konflikte führen?
Wie rational handeln die maßgeblichen Akteure wie Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping? Erkennen sie die Grenze des Eskalationspotenzials in einer Welt, die sich einen Nuklearkrieg nicht leisten kann? Wie zuverlässig sind internationale Abkommen und Verträge noch angesichts permanenter Brüche? Wo steht EU-Europa? Wo stehen Deutschland und Berlin?
Ist die angeblich alternativlose transatlantische Welt noch zukunftstauglich?
Über diese Fragen spricht Dr. Alexander Neu mit Michael Müller, dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin und ehemaligen Mitglied des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag.