Bild: Markus C. Hurek
Udo Lindenberg ist jüngst 80 geworden – und Benjamin von Stuckrad-Barre hat mit „Udo Fröhliche“ das passende Buch zum Jubiläum geschrieben. Als langjähriger Weggefährte ist er schließlich auch so etwas wie das ausgelagerte Gedächtnis, Kurator und Archivar des Panik-Universums in Personalunion.
Gemeinsam mit Jan Delay stellte Stuckrad-Barre das Buch unlängst bei mehreren Live-Abenden unter dem Motto „Vorglühen“ vor, bei denen Texte und die passenden Lindenberg-Songs aufeinandertrafen. Jetzt kündigt der Autor die dazugehörige Lesereise im Solomodus an.
„Udo Fröhliche“ erzählt dabei keine klassische Künstlerbiografie. Stuckrad-Barre blickt auf eine Karriere, die von den Anfängen des deutschsprachigen Rock über die DDR und den „Sonderzug nach Pankow“ bis zum generationsübergreifenden Stadionphänomen reicht. Vor allem aber geht es um einen Künstler, bei dem Musik, Sprache und öffentliche Figur längst zu einem eigenen Kosmos verschmolzen sind – und um die ziemlich persönliche Frage, was passiert, wenn der musikalische Held der eigenen Kindheit plötzlich achtzig wird.
Tickets für die Lesereise sind bereits erhältlich, alle Termine findet ihr unten in der Infobox.