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Rock&Pop

Sechs überraschende Fakten über Saltatio Mortis und warum ihr ihre Burgentour 2026 unbedingt besuchen solltet

19.10.2025 von Susan Barth

Dieses Jahr feiern Saltatio Mortis ihr 25. Jubiläum und haben 2025 ohne jeden Zweifel ordentlich abgeliefert: Im Juli erschien das Best-of-Album „Weltenwanderer – Von Träumen & Krawall“, im Sommer heizten sie ihren Fans auf der Burgentour 2025 ordentlich ein, und im Herbst ging es schließlich auf ihre bisher größten Headliner-Tournee, deren grandioses Finale die Mittelalter-Rocker am Samstag in Hamburg gefeiert haben.

Was könnte 2026 also noch bereithalten, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen? Die neue „Burgentour 2026: Staub & Schatten“, die euch nicht nur wieder auf sagenumwobene Burgen, in Schlösser und Freilichtbühnen Deutschlands führt – sondern auch der Auftakt einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit mit einem der erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands ist: Torsten Weitze. Dessen Romanreihe „Der Prinz von Staub und Schatten“ wird von der Band musikalisch begleitet. Bei dem künstlerischen Gesamtkonzept verschmelzen Musik und Literatur zu einer Erzählung, die sowohl auf der Bühne als auch im Buch Gestalt annimmt. Die erste EP „Staub und Schatten – Heimkehr“ wird am 23. Januar 2026 zusammen mit dem ersten Roman der Buchreihe erscheinen. Heute werden Saltatio Mortis deshalb auch auf der Frankfurter Buchmesse zu sehen sein.

Wenn ihr bei der Burgentour 2026 dabei sein wollt und die Musik von Saltatio Mortis in einer ganz besonderen Atmosphäre erleben wollt, bekommt ihr eure Tickets ab Montag, 20.10.2025, um 10.00 Uhr im exklusiven Vorverkauf auf eventim.de. Die Termine haben wir euch unten aufgelistet. Und bis dahin haben wir ein paar interessante Fakten über die Band für euch, die ihr vielleicht noch nicht kennt! 

6 Fakten über Saltatio Mortis, die euch vielleicht überraschen dürften!

1. Die Band begann mit Straßenmusik – und für den ersten richtigen Auftritt wurde ein Zaun umgesetzt.

Dass Saltatio Mortis ihre Wurzeln in der Straßenmusik haben, ist kein Geheimnis. Die Band blickt heute stolz, aber auch voller Demut zurück auf diese Anfangszeit, in der es Geld entweder dafür gab, damit sie weiterspielen – oder bitte endlich damit aufhörten. Letzteres ist heute offensichtlich undenkbar. Die ersten kleinen Konzerte fanden dann auf Geburtstagen statt und schließlich kam der erste Auftritt vor den Toren des Festivals „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“. Dort wurde kurzerhand der Zaun ums Festivalgelände umgesetzt und um die Band herumgebaut, damit sie weiterspielen konnten. Sie bekamen Paletten als Bühne und Getränke. Das war der erste richtige Auftritt Ende 2000.

2. Das erste Album war eigentlich nur als Reisefinanzierung gedacht.

Das erste Album mit dem Titel „Tavernakel“ nahmen Saltatio Mortis 2001 auf. Ursprünglich einfach aus dem Grund, um es auf dem berühmten mittelalterlichen gotländischen Fest „Medeltidsveckan“ in Schweden zu verkaufen und sich damit die Reise dorthin finanzieren zu können. Die Musik und das Album kamen so gut an, dass damit der Grundstein für weitere Alben gelegt war. 

3. Pyro ohne gleichen: Während der Konzerte der Burgentourneen wird ab und an die Feuerwehr gerufen – weil Anwohner denken, dass es dort brennt.

Ja, es ist tatsächlich schon vorgekommen und einer der größten Unterschiede zwischen den Konzerten auf der Burgentour und denen in Arenen: Anwohner haben bei der Feuerwehr angerufen und gemeldet, dass es auf einer Burg brennen würde – dabei fand da nur gerade das Konzert der Band statt. Unfälle mit Pyrotechnik gab es bei so viel leidenschaftlichem Einsatz zwar schon, die alle zum Glück gut ausgegangen sind, aber eine Burg hat immerhin noch nie wirklich in Flammen gestanden!

Der erste Auftritt auf dem Wacken Open Air wäre beinahe direkt nach dem Intro gescheitert.

Kurz vor dem ersten Wacken-Auftritt von Saltatio Mortis, der spät am Abend stattfand, unterhielt sich Frontmann Alea noch mit Sängerin Doro Pesch hinter der Bühne, machte Stretch-Übungen und war tierisch aufgeregt. Alles sollte perfekt sein. Als das Intro einsetze, rollte wegen der Vibrationen aber sein Mikrofon davon, das er kurz abgelegt hatte – und fiel unter die Bühne. Die Techniker fanden es in letzter Sekunde und Alea schaffte es gerade so zum ersten Ton auf die Bühne.

Ohne Jon Bon Jovi gäbe es Saltatio Mortis vielleicht nicht.

Wenn Alea mit neun Jahren Jon Bon Jovi nicht in der Fernsehsendung „Formel 1“ gesehen hätte, die damals in der ARD lief, wäre er vielleicht nie auf die Idee gekommen, selbst auf der Bühne zu stehen. Jedenfalls beeindruckte ihn der Auftritt des Rockmusikers so sehr, dass er daraufhin in der Schule ein Bild von sich mit langen Haaren als Sänger einer Rockband malte, als es um die Frage ging, was er später einmal werden wollte. Bis heute hält Alea Jon Bon Jovi für den größten Künstler und Songschreiber, den es je gegeben hat. Und demnach ist es ihm wohl auch zu verdanken, dass Saltatio Mortis ihre Liebe zu dieser Art von Musik als Bad Loverz ausleben. Till und Jean, die lange in einer 80er-Jahre-Coverband spielten, waren sofort begeistert, Falk ist Musikfan in jede Richtung und Elsi hat viel Spaß an seiner Figur Malcom Silver. Überzeugt werden, auch als Bad Loverz aufzutreten, musste niemand aus der Band! 

Alea hat immer einen Wanderschrein auf Tour dabei – und seinen Gaming-Laptop.

Wer so viel unterwegs ist, hat garantiert auch Dinge dabei, die auf Tour einfach nicht fehlen dürfen. Bei Frontmann Alea sind das nicht nur Sportsachen wie eine Matte oder Terra-Bänder, sondern auch ein kleiner Wanderschrein. Seit kurzem kommt aber auch sein Gaming-Laptop mit auf Tour, damit er von unterwegs spielen und natürlich streamen kann. 

 


Falls ihr noch mehr über Saltatio Mortis erfahren wollt: Im Mai gab uns Alea vor der Veröffentlichung des Best-of-Albums „Weltenwanderer – Von Träumen & Krawall“ ein Interview.

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