Bild: Universal Music
Ein berühmter Nachname kann Türen öffnen – aber er sorgt auch dafür, dass ziemlich genau hingeschaut wird, was man anzubieten hat. Cruz Beckham weiß das nur zu gut. Seit seinem elften Lebensjahr macht der Sohn von David und Victoria Beckham Musik und schreibt Songs. Nun feiert er den ersten Meilenstein seiner jungen Musikkarriere: Mit „Wear & Tear“ ist seine Debüt-EP erschienen.
Bereits im vergangenen Jahr gab Beckham mit der Doppel-Single „Optics“ und „Lick The Toad“ einen ersten Eindruck davon, wohin es musikalisch gehen soll. Es folgten „For Your Love“, „Waste Your Pain“ und zuletzt „Seeing Red“. Dabei setzt der 21-Jährige auf einen gitarrenbetonten Indie-Sound, den er gemeinsam mit seiner Band The Breakers auch regelmäßig live präsentiert.
So geschehen am vergangenen Wochenende beim Rock N Roll Circus in Norwich. Zunächst trat Beckham dort mit The Breakers auf, später kehrte er während des Headline-Sets von The Kooks überraschend auf die Bühne zurück, wo Luke Pritchard ihn als „sehr engen Freund“ sowie „unglaublich aufmerksamen und talentierten Künstler“ bezeichnete. Gemeinsam spielten sie „Jackie Big Tits“ von The Kooks, wobei Beckham Gitarre spielte und Gesangsparts übernahm.
Die Verbindung zwischen Cruz Beckham und The Kooks kommt dabei nicht von ungefähr. Bereits im vergangenen Jahr verriet Luke Pritchard, dass die beiden gemeinsam Songs geschrieben hätten. Beckham habe einen „wirklich guten Musikgeschmack“, so der Kooks-Frontmann. Verbunden habe sie unter anderem ihre gemeinsame Begeisterung für die frühen Bee Gees. Auch über Nepotismus-Vorwürfe gegen Beckham haben die beiden gesprochen. Pritchard: „Er meinte: ‚Jesus war auch ein Nepo-Baby.‘ Das fand ich eine ziemlich lustige Antwort.“ Wo er Recht hat, hat er Recht.