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Am Wochenende ist Welthundetag! Und weil Hunde nicht nur die besten Freunde des Menschen sind, sondern auch in der Musik ihre Spuren hinterlassen haben, haben wir uns auf die Suche nach den schönsten, schrägsten und überraschendsten Hundesongs gemacht. Dabei begegnen uns singende Vierbeiner, bellende Beatles und ein Schlagerduo auf den Spuren von Black Sabbath. Also: Leine los, Lautsprecher an und viel Spaß mit unserer tierischen Playlist.
Alexander Marcus hat ein Herz für Hunde. Und wie könnte der King of Electrolore seine Liebe zu den Vierbeinern besser ausdrücken als mit einem herrlich absurden Ohrwurm? „Hundi“ ist quasi die Blaupause für die Alexander-Marcus-Formel: Verrücktes Musikvideo + Gaga-Text = Eskalation.
Bei diesem Künstler steckt der Hund schon im Namen – und im Musikvideo! Mit „Who Am I (What's My Name)?“ machte Snoop Dogg 1993 unmissverständlich klar, wer jetzt gekommen ist, um die Rap-Szene zu übernehmen. Und platzierte sich mit der ersten Single seines Debütalbums direkt in den Top-10 der Charts.
Ein Hund ohne Namen? Klingt erst mal traurig. Und tatsächlich wird es bei Berq melancholisch. Gemeinsam mit KitschKrieg liefert der Sänger einen Song, der unter die Haut geht und von einem Hundeleben nicht nur ohne Namen sondern auch ohne Liebe erzählt.
Sie sind die bekanntesten Hunde in den Kinderzimmern der Welt: Marshall, Rubble, Chase, Rocky, Zuma und Skye. „Bark to the Beat“, den Mckenna Grace und Rapper blackbear für den Soundtrack zu „PAW Patrol: Der Mighty Kinofilm“ schrieben, bringt die Pfotenpatrouille ordentlich in Bewegung – Ohrwurm garantiert. Sorry schon mal dafür!
Sherlock Holmes trifft auf Black Sabbath – und mittendrin sind Cindy & Bert. Das Schlagerduo nahm sich 1970 den düsteren Rockklassiker „Paranoid“ vor und machte daraus eine skurrile Geschichte über den legendären Geisterhund aus Arthur Conan Doyles Krimi. Wer die Single im Plattenschrank hat, sollte sie übrigens unbedingt gut behandeln: Auf der Resale-Plattform Discogs wird sie für bis zu 350 Euro gehandelt.
Bei Pink Floyd durfte 1971 sogar ein Hund ans Mikrofon. Für den Song „Seamus“ vom Album „Meddle“ holte sich die Band tierische Unterstützung von einem Border Collie, der eigentlich dem Musiker Steve Marriott gehörte. Während David Gilmour einen entspannten Blues anstimmt, jault Seamus munter mit. Ob er dafür auch Tantiemen bekommen hat, ist nicht überliefert.
Bello ist schön. Bello ist unmöglich. Und manchmal ist Bello einfach ein Hund. Ob Gianna Nannini bei ihrem Hit von 1986 wirklich einen Vierbeiner im Sinn hatte? Wohl kaum. Aber in Deutschland ist Bello ein so typischer Hundename, dass er es sogar in den Duden geschafft hat.
Eigentlich sollte der Beatles-Song „Hey Bullfrog“ heißen. Doch als Paul McCartney während der Aufnahmen plötzlich anfing, wie ein Hund zu bellen, stieg John Lennon kurzerhand mit ein. Aus dem Ochsenfrosch wurde eine Bulldogge und aus dem spontanen Gebell ein Stück Beatles-Geschichte. Unbedingt bis zum Ende hören!
Ein Liebeslied an den Mann fürs Leben? Fast! In „Man of the Hour“ entscheidet sich Norah Jones gegen zwei potenzielle Partner und für den, der ihr wirklich das Herz gestohlen hat: ihren Pudel Ralph. Der ist schließlich treu, verschmust und macht beim Essen keine komplizierten Ansagen. Ein echter Traumtyp.
„Who let the dogs out? Who, who, who, who, who?“ Der wohl bekannteste Hunde-Song der Welt, der aber gar nicht von Hunden handelt: Das Original stammt von Anslem Douglas, der damit Männer kritisierte, die Frauen hinterherpfeifen und sie belästigen. Die Version der Baha Men wurde trotzdem zum Partyklassiker – und 2007 vom Rolling Stone auf Platz drei der nervigsten Songs aller Zeiten gewählt. Wuff!