Was hält eine demokratische Gesellschaft zusammen? Welche Kräfte und Dynamiken bedrohen ihre Existenz? Was kann ich dem entgegensetzen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres szenischen Konzept-Konzerts.
Mit Musik, die zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Systemen und ihren Protagonist:innen aufruft. Mit Texten, die überlegen, was eine demokratische Gesellschaft braucht, um zu bestehen und zu gedeihen. In einer Kirche, die in der Geschichte wiederholt Ort des demokratischen Widerstands war, und in der Publikum und Chor sich zu einer gemeinsamen Bestandsaufnahme begegnen.
Wir wollen greifbar machen, was auf dem Spiel steht, wenn Demokratie entkernt wird, und dass jeder Moment ein Anfang sein kann, wenn man sich dazu entschließt.
Mit Musik von Britten, Dunphy, Elgar, Pärt, Sisask, Smyth u.a.
Altersempfehlung: Ab 8 Jahren
Content Notes: Dieses Konzert setzt sich mit Kräften auseinander, die unsere Demokratie bedrohen. Dabei kommen potenziell belastende Inhalte vor:
Sprachlich: Themen wie Wohnungslosigkeit, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus, Gewalt gegen Frauen, Rechtsextremismus und Krieg; ein Stück reproduziert gezielt rechtspopulistische Begriffe (z. B. „Remigration").
Schriftlich: Namen von Opfern rechtsextremer Anschläge.
Performativ/musikalisch: Ein lauter Knall, ein Stück über Tod und Trauer mit angedeuteter Beerdigungssituation, ein Stück über abgelehnte Einbürgerungsanträge.
Bitte achten Sie auf Ihre eigenen Grenzen.