Was, wenn uralte Viren und Bakterien in den auftauenden Permafrostböden von Alaska bis Sibirien an die Oberfläche kommen, der Klimawandel also nicht nur Wetterextreme mit sich bringt, sondern auch Seuchen? Im Ökothriller „Toxin“, der größeren Bezug zur Realität hat, als uns lieb sein kann, gehen die Schriftstellerin Kathrin Lange und die Mikrobiologin Susanne Thiele, Helmholtz-Zentrum, dieser Frage gemeinsam nach.
Als Berliner Obdachlose an Milzbranderregern sterben, erinnert sich eine Wissenschaftsjournalistin an ein Dorf in Alaska, das dadurch ausgelöscht wurde, und muss im Rahmen der Recherche entsetzt feststellen, dass sie es nicht nur mit mikroskopisch kleinen Gegenspielern zu tun hat, sondern auch mit skrupellosen menschlichen.