Titel der Fuhrung: Zerstorung, Luftkrieg und Wiederaufbau in Eimsbuttel
Die Stadtfuhrung „Operation Gomorrha“ in Hamburg fuhrt zu historischen Orten des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie sich die Bombardierungen bis heute im Stadtbild widerspiegeln. Im Mittelpunkt steht der Stadtteil Eimsbüttel, der während der Angriffe besonders schwer getroffen wurde.
Unter dem Codenamen Operation Gomorrha bombardierten alliierte Luftstreitkrafte im Juli 1943 die Stadt Hamburg. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich eine der verheerendsten Katastrophen des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg. Große Teile der Stadt wurden zerstort, zehntausende Menschen verloren ihr Leben, hunderttausende wurden obdachlos.Auch Eimsbüttel wurde durch die massiven Luftangriffe stark zerstort.
Nach Kriegsende begann hier ein umfangreicher Wiederaufbau. Durch ein von der Hamburger Baubehörde geforderte Aufbauprogramm entstanden in den folgenden Jahren hunderte neue Wohnungen. Noch heute erinnern Plaketten an vielen Gebauden an die Zerstorung und den Wiederaufbau der Nachkriegszeit.
Eine zentrale Rolle spielte dabei der Eimsbütteler Marktplatz. Nach dem Krieg wurde dieser Platz zu einer der wichtigsten Sammelstellen fur den Trumerschutt aus ganz Hamburg. Lastwagen brachten hier taglich Tonnen von Ziegeln, Beton und Metall aus den zerstorten Stadtvierteln.