Nach neun Jahren künstlerischer Forschung an Macbeth: Andreas Wagner bringt „Macbeth Reloaded – The New Macbeth“ erstmals öffentlich nach
München -PREMIERE
Ein Live-Erlebnis, das es so noch nicht gab – ein Ort zwischen Faszination und Gänsehaut.
Die Bühne verwandelt sich in einen lebendigen Forschungsraum. Durch eine einzigartige Form der Performancekunst entstehen Interaktionen, die gewohnte Grenzen zwischen Bühne und Publikum auflösen. Die Prozesse entfalten sich im Moment und werden für alle Beteiligten unmittelbar wahrnehmbar.
Der gebürtige Augsburger Andreas Wagner entwickelte seinen künstlerischen Zugang nicht aus einer klassischen Schauspielbiografie, sondern aus einer über drei Jahrzehnte gewachsenen Auseinandersetzung mit Körper, Bewegung, Wahrnehmung und menschlicher Regulation.
Nach seinem Studium der Sportwissenschaft und seiner langjährigen therapeutischen Tätigkeit in Physiotherapie, Manueller Therapie und Osteopathie entstand eine künstlerische Forschungsarbeit an der Schnittstelle von Körper, Bewusstsein und Performance. Nach seinem Weg nach Italien entwickelte Wagner daraus eine eigene Form der Performancepraxis.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie menschliche Zustände entstehen, sich verändern und durch Körper, Stimme und Präsenz erfahrbar werden. Ausgangspunkt wurde Shakespeares Macbeth – ein Text über Begehren, Entscheidung, Verantwortung und die Folgen menschlichen Handelns.
„Macbeth Reloaded“ ist keine klassische Neuinszenierung.
Untersucht wird, aus welchem körperlichen und inneren Zustand heraus Sprache entsteht – und was geschieht, wenn ein dramatischer Text nicht nur gesprochen, sondern durch einen Körper hindurch lebendig wird.
Die erste öffentliche Präsentation in München markiert den Übergang von einer langjährigen künstlerischen Forschungsphase in den öffentlichen Bühnenraum.