Kölsch
Kölsche Veranstaltungen: Mundart, Musik, Karneval und mehr
„Köln ist ein Gefühl“, heißt es oft. Tatsächlich sind die Kölsche Lebensart und das damit verbundene Lebensgefühl speziell – auf die denkbar beste Art und Weise. Im Rheinland wie in der gesamten Republik nimmt die Domstadt eine einzigartige Rolle ein. Kölsch, das ist die Mundart, die Bands wie Bläck Fööss, Brings oder Kasalla in ihren Liedern zelebrieren. Kölsch heißt auch das Bier, das der Köbes – so werden die Kellner in den Brauhäusern genannt – auf den Tisch stellt. Typisch Kölsch und untrennbar mit der Stadt am Rhein verbunden, ist zudem der Karneval. Zwischen Altweiberfastnacht und Rosenmontag ist die viertgrößte Stadt Deutschlands fest in der Hand der Jecken. Aber auch außerhalb der fünften Jahreszeit lassen die rheinischen Frohnaturen ihre Kultur hochleben.
Was Kölsch bedeutet, wie es sich anfühlt und was es ausmacht, das lässt sich schwer in Worte fassen – man muss es vor Ort erleben. Der Karneval mit seinen Umzügen, Sitzungen und Partys ist dafür bestens geeignet, doch da ist noch so viel mehr. In Köln selbst ist die lokale Kultur omnipräsent und für jeden spürbar. Kölnerinnen und Kölner sind dies meist mit Herz und Seele. Und sie sind aufgeschlossene, fröhliche Menschen, die gerne singen, tanzen und lachen. Kein Wunder also, dass es etwa im Theater heiter zugeht, wenn Stücke auf Kölsch auf dem Spielplan stehen. Auch Kölsche Comedy-Programme haben ihren ganz eigenen Charme und treiben nicht nur Einheimischen die Lachtränen in die Augen.
Musik „op Kölsch“
Außer im Theater und in Comedy-Shows lässt sich die Mundart am besten bei Live-Konzerten Kölscher Bands genießen. Diese gibt es in beachtlicher Anzahl – und die größten von ihnen sind weit über die Grenzen Kölns hinaus erfolgreich. Niedeckens BAP gehört zu den Vorreitern, Kasalla zu den vergleichsweise jüngeren Vertretern des Kölschrock-Genres. Zu den bekanntesten Kölsch-Bands zählen ferner die Höhner, die Bläck Fööss sowie Brings. Klassiker dieser Kapellen dürfen auf keiner Karnevalsparty fehlen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche (noch) nicht ganz so bekannte Musikgruppen, die „op Kölsch“ singen – entsprechend groß ist die Auswahl an Konzerten, und zwar nicht nur im Karneval, sondern das gesamte Jahr über.
Ob in Köln ansässig oder zu Besuch in der Stadt – es lohnt sich immer, eine Kölsche Veranstaltung zu besuchen. Oder, um es mit den Höhnern zu sagen: „Da simmer dabei! Dat is prima! Viva Colonia!“