Mit seinem mitreißenden Mix aus Techno und Rap trifft Yung Yury den Nerv der Zeit. Ablesen lässt sich das am Mega-Erfolg von „Tabu“. Nachdem ein Snippet auf TikTok viral geht und tausende Nutzer eigene Videos zu dem Song-Ausschnitt hochladen, erobert „Tabu“ auch die Singlecharts, wo der Track auf einem sagenhaften Platz #2 landet. Im März 2023 erschienen, ist „Tabu“ bei Weitem nicht die erste Single, die Yung Yury bis dahin releast hat – aber sie verpasste seiner Karriere einen echten Kickstart. Seitdem hat der Newcomer nicht nur einen „Tabu“-Remix mit Lena (Meyer-Landrut) herausgebracht, sondern auch weitere Songs, etwa „Zeit bleibt stehen“ und „Nächte ohne Schlaf“.
Mancher wird sich fragen, wer eigentlich dieser Damn Yury ist, der oft als Produzent von Yung Yurys Musik angegeben wird. Im Netz kursiert die Vermutung, dass Damn Yury schlichtweg ein Pseudonym ist und es sich um Yung Yury selbst handelt. Unter dem Musikvideo zu „Lauf weg“ mit nosmoke155 aus dem Jahr 2022 ist Yung Yury jedenfalls als Produzent aufgeführt. Ebenso holt er sich aber andere fähige Producer an Bord: „Lass los“ ist von Endzone co-produziert, während Dee und Luca Dante-Spadafora beim „Tabu“-Remix mitgewirkt haben. Mit nosmoke155 hat Yung Yury auch bei einer ganzen Reihe weiterer Singles zusammengearbeitet: „Frozen“, „Winter“, „Keine Liebe“, „Lauf weg“, „Nicht erwachsen“, „13“, „Molly“ und „Phantasie“. Und auch ansonsten zeigt sich der Senkrechtstarter von Anbeginn an überaus kollaborationsfreudig. Ein weiterer Beleg dafür ist seine Beteiligung an „Sag mir wenn du wach bist“ von Pbb Yea.
Wer ist Yung Yury?
Auf TikTok und Instagram postet Yung Yury zwar fleißig und in manch einem YouTube-Format taucht er ebenfalls auf, doch so richtig viel ist trotz dieser Präsenz nicht über ihn bekannt – die Öffentlichkeit kennt weder seinen echten Namen noch sein genaues Alter. So viel lässt sich jedoch herausfinden: Sein Geburtsjahr muss irgendwann um das Jahr 2000 liegen. Letztlich ist das alles ja eigentlich nebensächlich, es geht schließlich um die Musik. Und die kommt an! Es ist schon beeindruckend, wie viele Hörer*innen Yung Yury in kurzer Zeit für sich gewinnen konnte. Das muss an der packenden Mischung aus Deutschrap und treibenden Beats liegen, die auch Lena zu jenem „Tabu“-Cover animiert hat, aus dem die Idee für einen gemeinsamen Remix entstand.
Yung Yury ist noch recht frisch im Musikbusiness. Die Tatsache, dass er etwas Eigenes mit hohem Wiedererkennungswert macht, spricht gleichwohl dafür, dass er langfristig Erfolg haben wird. Seine Fans feiern ihn jedenfalls und warten gespannt auf weitere Veröffentlichungen.