Sie ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen ever: Vom selbstbetitelten Debütalbum 2006 bis „Midnights“ 2022 veröffentlichte Taylor Swift zehn Multiplatinalben. Ab dem zweiten, „Fearless“, erreichte jedes einzelne davon die #1 der US-Charts. Ursprünglich aus dem Country-Genre kommend, ist die „Shake It Off“-Sängerin schnell zur international gefeierten Pop-Queen avanciert, die diverse Rekorde der Musikbranche bricht. Davon zeugen astronomische Streaming- und Verkaufszahlen ebenso wie der irre Run auf die Tickets bei jeder Taylor-Swift-Tour oder die beachtliche Sammlung an Auszeichungen, darunter etliche Grammys, American Music Awards und Billboard Music Awards. Dazu ist Taylor Swift noch weit mehr als eine Sängerin: Sie schreibt ihre eigenen Songs, ist als Produzentin aktiv, spielt Gitarre und steht als Schauspielerin vor der Kamera. Und sie hat mit den Swifties wohl eine der treuesten Fangemeinden der Pop-Welt.
Am 13. Dezember 1989 in West Reading, Pennsylvania geboren, geht die schon früh musikbegeisterte Taylor Alison Swift im Alter von vierzehn Jahren nach Nashville, um als Country-Musikerin Fuß zu fassen. Es dauert nicht lange bis sie einen Songwriting-Deal bei Sony an Land zieht. Bei einem der kleineren Live-Auftritte, die sie regelmäßig absolviert, wird sie schließlich entdeckt und unterschreibt daraufhin ihren ersten Plattenvertrag. Der Rest ist Geschichte – wobei es bis zum zweiten Album dauern soll, bis Taylor Swift in Deutschland Erfolge feiert. In ihrer Heimat USA landet sie hingegen schon mit ihrem Country-Erstling einen Volltreffer: Das Album platziert sich auf #5 und hält sich stolze 275 Wochen in den Charts. Der Nachfolger „Fearless“, mit der Hitsingle „Love Story“, kann diesen Erfolg noch toppen – und macht Taylor Swift zu einem weltweiten Phänomen.
Musikalische Entwicklung und Genre-Ausflüge
Taylor Swifts Metamorphose von der Country-Musikerin zum Popstar ist mit dem Album „1989“ aus dem Jahr 2014 abgeschlossen. Waren Swifts Country-Wurzeln auf „Speak Now“ und „Red“ noch deutlich zu hören, machen diese auf „1989“ Platz für poppige Synthie-Klänge. Auf der Platte findet sich mit „Shake It Off“ der bis dahin größte Taylor-Swift-Hit. Weitere Hitsingles des fünften Langspielers sind „Blank Space“, „Bad Blood“ (featuring Kendrick Lamar) und „Wildest Dreams“. Nach „Fearless“ bringt „1989“ Taylor Swift den zweiten Grammy für ein „Album des Jahres“ ein. Auch nach diesem vorläufigen Karrierehöhepunkt veröffentlicht der Superstar ein Hit-Album nach dem nächsten: 2017 erscheint „Reputation“, 2019 folgt „Lover“ mit den Singles „Me!“ und „You Need to Calm Down“. 2020 legt Swift mit „Folklore“ und „Evermore“ gleich zwei Studioalben vor, bevor sie sich mit „Midnights“ 2022 erstmals an die Spitze der deutschen Albumcharts katapultiert.
Neben der hohen Hitdichte zieht sich ein weiteres Merkmal durch Taylor Swifts Diskografie: Seit den Country-Anfängen experimentiert die Sängerin immer wieder mit unterschiedlichen Stilrichtungen.„Folklore“ und „Evermore“ etwa sind geprägt von Folk- und Indie-Einflüssen. „Midnights“, ein Konzeptalbum über dreizehn schlaflose Nächte, kommt als lupenreines Pop-Album mit elektronischen Elementen daher. Taylor Swift ist eine Vollblutmusikerin, die gerne über den musikalischen Tellerrand blickt. Ein Live-Konzert von ihr verspricht dementsprechend ein abwechslungsreicher Abend zu werden, so wie auf der „The Eras Tour“, auf der Taylor Swift 2023 Lieder aus all ihren musikalischen Phasen darbietet. Für echte Swifties kann es ohnehin nichts Besseres geben, als ein Konzert ihres Idols zu erleben. Diese Künstlerin ist aus gutem Grund ein Megastar, denn Taylor Swift ist einfach unglaublich – auf ihren Alben und Singles, in ihren Musikvideos, auf der Leinwand und ganz besonders live auf der Bühne.