Seine kraftvolle Baritonstimme und Lieder wie „Sing Like Madonna“, „Paradise“ oder „Ruin Me“ erwecken den Eindruck, Sebastian Schub habe sein Leben lang darauf hingearbeitet, einmal ein erfolgreicher Singer-Songwriter zu sein. Tatsächlich jedoch wollte er ursprünglich Schauspieler werden; die Musik war zunächst nur Mittel zum Zweck: Als Straßenmusiker und mit kleinen Auftritten verdiente er sich seine Miete. Heute widmet er sich ganz der Musik. Möglicherweise ist es von Anfang an seine Bestimmung gewesen, die Menschen mit seinen Songs und seiner Stimme zu bewegen. Denn das ist es, was Sebastian Schub macht, auf Aufnahmen und noch intensiver auf seinen Konzerten.
Sebastian Schubs Lebensgeschichte beginnt in Deutschland. Bis zu seinem 15. Lebensjahr wächst er bei seiner Mutter in Hamburg auf. Wie viele andere Mitglieder der Familie, ist diese selbst musikalisch und war früher als Bassistin in Rockbands aktiv. An der Staatsoper und am Theater sammelt Sebastian Erfahrungen in Schauspiel und Gesang und lernt überdies Gitarre und Klavier spielen. Mit 15 geht er für ein Auslandsjahr nach England – und kehrt nicht zurück. Für ein Schauspiel-Studium zieht er nach London, wo er sich mit Straßenmusik und später auch mit Gigs finanziert. Eine wichtige Rolle spielt die Spiritual Bar im Stadtteil Camden – eine Art Brutstätte für Singer/Songwriter-Talente. Um dort auftreten zu dürfen, schreibt der bis dahin nur Coverversionen vortragende Sänger kurzerhand eigene Lieder. Mit der Zeit erhält die Musik einen immer größeren Stellenwert in seinem Leben. Analog dazu wächst das Interesse der Öffentlichkeit. Im Februar 2019 teilt der Newcomer seine Debütsingle „Paradise“. Im Oktober 2022 erreicht diese eine Millionen Streams auf Spotify. Bis Sebastian Schub seinen großen Durchbruch erlebt, soll dennoch noch einige Zeit ins Land ziehen.
„Sing Like Madonna“: Sebastian Schub startet durch
Bevor er mit „Sing Like Madonna“ im Herbst 2024 einen Neustart wagt, spielt Sebastian Schub mit dem Gedanken, seine Musikerlaufbahn an den Nagel zu hängen. Es ist wohl dem Erfolg dieses Tracks – und dem an Land gezogenen Plattenvertrag – zu verdanken, dass er es nicht getan hat. Die Gunst der Stunde nutzend, legt der Sänger und Songschreiber wenig später mit „I Can’t Believe We Never Went Out Dancing“ nach. Und auch auf diese Single folgt mit „Ruin Me“ recht bald die nächste. Beweis genug, dass Sebastian Schub weitermacht. Davon zeugt ebenfalls die Tatsache, dass er 2025 seine erste richtige Tour durch Europa und UK absolviert. Nach rund zehn Jahren als Straßenmusiker erfüllt sich damit ein Traum, zumal Live-Auftritte das Größte für ihn sind. Dass Sebastian Schub darüber hinaus in US-Metropolen wie New York und Los Angeles auftritt, deutet auf den Auftakt einer großen internationalen Karriere hin.
Sebastian Schub macht Singer-Songwriter-Musik mit Einflüssen aus Folk und amerikanischem Blues. Der Folk-Anteil stammt aus der Zeit, als der Nachwuchskünstler vorübergehend in Irlands Hauptstadt Dublin gelebt und musiziert hat. Weitere Einflüsse sind Künstler wie Hozier oder Jeff Buckley. Zudem prägte ihn die Londoner Musikszene mit den Open-Mic-Sessions in der Spiritual Bar nachhaltig. Wer neben der veröffentlichten Musik eine weitere Demonstration von Schubs Können hören möchte, scrollt in seinem Instagram-Account bis in das Jahr 2021 herunter. Dort finden sich einige „Mash-Up Monday“-Clips, in denen er zum Beispiel die Songs „Gangstas Paradise“ und „Shape of my Heart“ oder „Bad Guy“ und „Toxic“ vereint. Britney Spears’ „Toxic“ hat Sebastian Schub live bereits in einer beeindruckenden Blues-Version dargeboten. Auf der Bühne zeigt sich, dass der im UK lebende Deutsche nicht nur singen und spielen kann, sondern obendrein eine fesselnde Performance abliefert. Gut möglich, dass Sebastian Schub auch ein guter Schauspieler wäre. Für die Musikwelt jedoch ist es ein Segen, dass er sich anders entschieden hat.