Seine Karriere als freier Schauspieler und Regisseur ist außergewöhnlich erfolgreich. Lange Zeit kommuniziert er ausschließlich über seinen Körper. Er lässt sich von einer Leine ziehen, an der kein Hund ist. Als Kleiderbügel hängt er in einem Mantel so krumm an der Garderobe, dass der Kopf im Mantelinnern fast verschwunden ist, er verlängert seinen Arm endlos, rückt den schiefen Hals mit dem Krachen eines Plastikbechers wieder gerade, bevor er sich an einem Kamerastativ zu schaffen macht, das scheinbar laufen kann.
Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert Peter Shub sein Publikum, Peter spielt nicht nur eine, sondern viele Figuren, das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht. Gang, Blicke, Gestik, Rhythmus, Balance, Nachahmung - alles passt; alles sitzt sparsam und punktgenau. Man hat Spaß an diesem Clown Peter Shub, der uns mit winzigsten Details vortäuscht, wie etwa Freude, Missgunst oder falsche Fährten entstehen.