Majestätischer, dynamischer Folk-Rock ist das Kennzeichen der mehrfach ausgezeichneten Band Mumford & Sons aus Großbritannien. Durch Live-Aufritte gewinnen sie bereits vor der Veröffentlichung des ersten Albums viele Fans – und werden vom hoffnungsvollen Newcomer zum Rekordbrecher.
Die damals vierköpfige Band rund um den Sänger, Schlagzeuger und Gitarristen Marcus Mumford startet ihre Karriere im Jahr 2007. Der Bandname spielt auf alte Familienunternehmen an – und wird bei einem Abend im Pub festgelegt.
Zu den Gründungsmitgliedern von Mumford & Sons gehören neben Marcus Mumford der Banjo-Spieler Winston Marshall, Keyboarder und Akkordeonist Ben Lovett und Ted Dwane am Kontrabass. Winston Marshall verlässt die Band 2021. Mit ihrem speziellen Musikstil mit Folk-, Bluegrass- und Country-Einflüssen versammelt die Band in London eine zunächst überschaubare, aber treue Fangemeinde um sich.
Musikalischer Ritterschlag auf dem Glastonbury-Festival
Noch bevor die Musiker 2009 ihr erstes Album veröffentlichen, sorgt ihr Live-Erfolg im Jahr 2008 für eine exklusive Einladung zum weltbekannten Glastonbury-Festival. Statt in kleinen Clubs und Pubs findet sich die junge Folk-Band plötzlich auf der großen Bühne vor einem riesigen Publikum wieder. Ihr Spirit und einzigartiger Sound werden von den Zuschauern frenetisch gefeiert.
Die BBC nimmt die Band im Jahr 2009 in ihre Liste der musikalischen Hoffnungsträger auf, während die Shows von Mumford & Sons immer mehr Menschen anziehen. Der verantwortliche Produzent Markus Dravs produziert mit Mumford & Sons das Erstlingswerk „Sigh No More“. Darauf mischen sich Traditionen des amerikanischen Folks mit sakralen Tönen und majestätischen Klängen.
„Sigh No More“ erobert nicht nur in Großbritannien sofort Platz 2 der Charts, sondern steigt auch in den US-amerikanischen Charts ganz oben ein. In Deutschland, Österreich und der Schweiz knackt das erste Werk der Band die Top 30. Die zuvor ausgekoppelten Singles „Little Lion Man“ und „Winter Winds“ charten ebenfalls erfolgreich. Auch die Jury des begehrtesten Musikpreises der Welt können Mumford & Sons von sich überzeugen: „Little Lion Man“ wird für gleich zwei Grammy-Kategorien nominiert.
Ihre Hymnen schallten sogar durchs Weiße Haus
Neben einer eigenen erfolgreichen Tour können Mumford & Sons 2012 noch ein absolutes Highlight für sich verbuchen: Auf Einladung des damaligen US-Präsidenten Barack Obama spielen sie als musikalische Begleitung auf einem Staatsdinner im Weißen Haus. Damit offenbart Obama, dass auch er ein Fan des Indie-Folk aus England ist.
Im gleichen Jahr erzielen Mumford & Sons außerdem noch einen Rekord in den US-Charts: Mit gleich sechs Liedern sind die Folk-Rocker gleichzeitig in den Billboard Hot 100 vertreten und brechen damit sogar den Rekord der legendären Beatles. Bereits mit mehreren Musikpreisen geehrt, gewinnen sie 2013 für das im Vorjahr veröffentlichte Album „Babel“ die höchste Auszeichnung der Musikbranche, den Grammy. Für die Folk-Stars kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen: Mit den nächsten Platten und unermüdlichen Konzertreisen schreiben Mumford & Sons ihre Erfolgsgeschichte unbeirrt fort. Das 2015 veröffentlicht „Wilder Mind“ kann sich in Deutschland 20 Wochen in den Charts halten, klettert bis auf den zweiten Platz und wird mit Gold ausgezeichnet, in den USA und im UK geht’s sogar bis nach ganz oben und es gibt Platin. Auch das 2018 veröffentlichte „Delta“ ist ein Chartstürmer. 2025 steht dann nach längerer Inaktivität das fünfte Studioalbum „Rushmere“ an, es ist das erste Album der Band als Trio – die gleichnamige Single verspricht einen Rückkehr zu den Wurzeln ihres Sounds. Zwischenzeitlich veröffentlicht Marcus Mumford 2022 ein Soloalbum, 2024 veröffentlichten Mumford & Sons zusammen mit Pharrell Williams den Song „Good People“.
Mumford & Sons liefern unvergessliche Live-Konzerte
Tickets für Mumford & Sons gibt es für eigene Konzerte, aber auch für viele Festivals, auf denen die Band jedes Jahr wieder tausende Fans begeistert. Mit inbrünstiger Gesangunterstützung ihres Publikums spielen die Briten ihre größten Hits vom Debütalbum und erfolgreichen Nachfolgern wie „Babel“ oder „Delta“.
Auch während bestuhlter Konzerte hält es kaum einen Zuschauer auf den Plätzen, wenn die Rhythmen und Melodien dieser einzigartigen Live-Band ertönen. Als Band mit Wurzeln in der traditionellen Musik und einer Geschichte, die mit umjubelten Auftritten in Pubs und Clubs ihren Anfang nahm, sind Mumford & Sons live ein echtes Erlebnis.
Ihre Leidenschaft zur Live-Musik wird auch im Engagement der Band für regionale Festivals deutlich. Die Musiker gründen unter dem Namen „Gentlemen Of The Road“ ein Unternehmen, das auch in kleineren Städten Musikfeste veranstaltet. Als Headliner treten die Folk-Rocker selbst auf, verhelfen den Veranstaltungsorten aber auch zu Auftritten internationaler Größen wie den Foo Fighters oder den Dropkick Murphys.