Die neun Symphonien – vier Konzerte an Ostern
Sie sind Beethovens musikalisches Vermächtnis – die neun Symphonien, entstanden in einem Zeitraum von 25 Jahren, in denen er das ganze Spektrum kompositorischer Möglichkeiten auslotete, die die Königsgattung Symphonie in sich birgt. Unter den großen Komponisten war Beethoven der erste, der neun Symphonien vollendete, mit Dvořák, Bruckner und Mahler sollten andere folgen, denen ebenfalls just neun Symphonien zu komponieren vergönnt war.
Das Mystische, das diesem so vielfältigen Werkzyklus anhaftet – von der durch Haydn und Mozart geprägten Ersten bis zur monumentalen Neunten – ist das eine. Das Wegweisende, das die Musikgeschichte wie kein anderer Zyklus prägte, ist das andere, das bis heute in der Begegnung mit Beethovens Symphonien beglückt staunen lässt.
Die Münchner Symphoniker machen mit ihrem Chefdirigenten Joseph Bastian in konzentrierter Folge an Ostern 2027 alle neun Symphonien in ihrer gesamten Entwicklung und faszinierenden Strahlkraft erfahrbar. Dass Beethoven am 26. März 1827 – und damit genau 200 Jahre vor den Aufführungsdaten dieses Zyklus – starb, verleiht diesem „Opus magnum“ zusätzliche historische Bedeutung.
Münchner Symphoniker
Joseph Bastian, Leitung
• Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
• Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
• Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“