Vor der Ehe wollt’ ich ewig leben
Nach 20 Ehejahren drängt sich die Frage auf: „War das schon alles? Und wie lange geht das noch?“ Was ist von den eigenen Träumen geblieben, wenn der Ehepartner nur noch eines zu sagen hat: „Nimm deine Tabletten.“ Das Geheimnis einer glücklichen Ehe bleibt offenbar genau das: ein Geheimnis. Sonst hieße es schließlich nicht „hei-raten“, sondern „hei-wissen“.
Beziehungsmüdigkeit kennt jeder: Nach zehn Jahren blickt man dem Partner ratlos ins Gesicht und denkt: „Vor der Ehe wollt’ ich ewig leben.“ Fast alle hatten einmal die Vorstellung eines glücklichen, erfüllten Lebens – doch was bleibt davon übrig? Mit 25 heiratet man jemanden, der einem den Verstand wegbu… – und mit 45 stellt man fest: Es hat funktioniert.
Ist die Ehe angesichts hoher Scheidungsraten also ein Auslaufmodell? Oder sind Singlesein, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale wirklich bessere Alternativen? Vielleicht lässt sich das alte Institut Ehe ja modernisieren. Männern ist heute zum Beispiel weniger wichtig, ob eine Frau kochen kann – entscheidender ist, dass sie keinen guten Anwalt kennt. Und der Mann weiß längst: Wer oben liegt, muss spülen. Hauptsache, die Beziehung bleibt ausgewogen: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.
„Vor der Ehe wollt’ ich ewig leben“, geschrieben von Stephan Bauer, ist eine Liebeserklärung an die Ehe.
Gespielt von Maximilian Nowka, bekannt aus „War’n Sie schon mal in mich verliebt?“ und „Der Hauptmann von Köpenick“.
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