Als schwer angesagter Nachwuchspopstar hat Leah Kate bereits mehr als einen viralen Hit vorzuweisen. „10 Things I Hate About You“ sowie „Fuck Up The Friendship“ und „F U Anthem (Fuck You Anthem)“ vom Debütalbum „What Just Happened?“ zählen zu den Favoriten ihrer Fans. Diese nennen sich „Leah Nation“ und lieben die US-Sängerin und TikTok-Influencerin für ihre catchy Alt-Pop-Nummern, ihre coolen Styles und ihr selbstbewusstes Auftreten. Und natürlich für die Tatsache, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt, wie Songtitel der Sorte „WTF“ (von der 2019er-„Impulse“-EP) oder „Shit Show“ beweisen.
Auch wenn es darum geht, Ex-Freunde in ihren Songs bloßzustellen, kennt Leah Kate keine Gnade – „Dear Denny“ ist ebenso ein Beispiel dafür wie der Überhit „10 Things I Hate About You“. Überhaupt geht es in Kates Lyrics häufig um den „Boyfriend“ oder den „Boy Next Door“, der ihr den Kopf verdreht. „Fuck Up The Friendship“ handelt davon, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für einen Typen hat. Themen also, mit denen sich wohl die Mehrzahl ihrer Hörer*innen identifizieren kann.
„What Just Happened?“ – Leah Kate auf dem Weg zum Popstar
Während sie in ihren Texten gerne mal ihrem Ärger, etwa über den untreuen Ex, Luft macht, transportiert Leah Kate mit ihrer Musik tonnenweise positive Vibes. Etwa, indem sie ihre Popsongs mit einer Prise Rock oder Punk würzt, um energiegeladene Banger wie ihr „F U Anthem“ zu kreieren. Wie es sich anhört, wenn sie gerade nicht in Pop-Punk-Gefilden unterwegs ist, zeigen Songs wie „So Good“ oder „Veronica“. Auf Releases wie der EP „Impulse“ oder dem ersten Full-length-Album „What Just Happened?“ sind viele unterschiedliche musikalische Einflüsse erkennbar, was für ein wunderbar abwechslungsreiches Hörerlebnis sorgt.
Wie Leah Kate live klingt, davon konnten sich Fans in Deutschland erstmals im Frühjahr 2022 überzeugen, als die Kalifornierin als Support von Madison Beer ihre erste Europa-Tour absolvierte. Dabei dürfte sie den ein oder anderen neuen Fan für ihre Leah Nation rekrutiert haben. Spätestens seit „10 Things I Hate About You“ aber liegen die Leute Leah Kate ohnehin zu Füßen.
Bei Leah Kate möchte man ungern in Ungnade fallen. Der Titel ihres im September erschienenen Debütalbums wird da sehr deutlich: Wer von der in Los Angeles lebenden Künstlerin zum Inhalt eines Songs gemacht und aus ihrem Leben gekickt wird, ist wirklich „Super Over“. Alle anderen aber können unendlichen Spaß mit ihr haben, auch das macht sie mit ihren Tracks sehr deutlich. Leah Kate schreibt Pop-Rock- Hymnen, die bis auf die Knochen gehen. Ihre Songs, die dröhnende Refrains mit überdeutlichen, überspitzten Details kombinieren, sind intim und messerscharf, musikalisch wie inhaltlich in jeglichem Sinn. Mit der neuen Platte öffnet sie ein neues Kapitel, in dem es um Selbstbestimmung, Selbstwertgefühl und das beste Leben geht. Leah Kate ist eine der coolsten Größen des Break-up-Pop. „Super Over“ entstand in einer turbulenten Zeit in ihrem Leben und ist ein Beweis für Leahs Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, toxische Erlebnisse und persönlichen Schmerz in elektrisierende Kunst zu verwandeln. Musik hat ihr geholfen, sich zu heilen, weil sie so reale Erfahrungen in Hymnen verwandeln konnte, die gleichzeitig ergreifend und erhebend sind. Schon als Kind wusste Leah, dass sie für die Bühne bestimmt war. Von ihrer ersten Gesangsstunde im Alter von fünf Jahren über die Nachahmung ihrer Lieblingskünstler in Musikvideos bis hin zum Schreiben ihres ersten Songs im Alter von 13 Jahren, der bereits „von einem dummen Kerl“ handelte, war Leahs musikalische Reise bemerkenswert. Ein entscheidender Moment kam mit ihrem Durchbruchstrack „10 Things I Hate About You“, einer bissigen Trennungshymne, die bei Hörer*innen auf der ganzen Welt Anklang fand, mit Platin ausgezeichnet wurde und ihren Platz in der Popwelt behauptet. Mit dem Debütalbum und der kommenden Tour erfüllt sie sich nicht nur ihren Kindheitstraum: „So habe ich mir meine Zukunft immer vorgestellt.“