Das Konzert wurde beherrscht von der Uraufführung einer 70-minütigen Messe von Juri Dadiani. Der Johannes-Brahms-Chor und das Orchester samt vier Solisten gaben sich redlich Mühe mit den Schwierigkeiten dieses Werkes. Aber ob sich der Aufwand gelohnt hat, blieb offen. Gab es Stellen in der Messe, die in Erinnerung geblieben sind? Gab es zarte, leise Stellen? Vieles wirkte einfach nur laut und einförmig, auch in den Tempi. Das anschließende Requiem von Mozart litt offens...