Als Mitglied der koreanischen Boygroup BTS ist Jimin eingefleischten K-Pop-Fans selbstverständlich ein Begriff. Diesen dürfte auch nicht entgangen sein, dass der Sänger und Tänzer, genau wie einige seiner Bandkollegen, nebenbei auf Solopfaden wandelt. Sein erster offizieller Solosong „Promise“ geht 2018 auf SoundCloud durch die Decke; sein Solo-Debütalbum mit dem Titel „Face“ folgt ein paar Jahre später im März 2023. Ob als BTS-Mitglied oder im Alleingang – die Unterstützung seiner riesigen internationalen Fan-Community ist Jimin sicher.
Jimin kommt am 13. Oktober 1995 als Park Ji-min in der südkoreanischen Metropole Busan zur Welt. Schon in jungen Jahren kristallisiert sich eine große Leidenschaft in Verbindung mit ebenso großem Talent heraus: Jimin ist ein begnadeter Tänzer. Seine Skills in diversen Tanzstilen erweitert und perfektioniert er zunächst neben der Schule auf der Just Dance Academy und später auf der Busan High School of Arts, um 2014 schließlich seinen Abschluss an der Korean Arts High School in Seoul zu machen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich bereits erfolgreich bei Big Hit Entertainment beworben – hinter dem Firmennamen verbergen sich die Entertainment-Agentur und das Plattenlabel von BTS. Zu diesen stößt Jimin 2013 als letztes Mitglied hinzu und komplettiert damit die siebenköpfige Boyband.
Jimin auf Solopfaden
Es dauert nicht lange, bis Jimin erste von BTS losgelöste musikalische Schritte wagt. Ganz allein geht er dabei dennoch nicht zu Werke, denn als er Justin Biebers Weihnachtssong „Mistletoe“ in eine Version mit koreanischem Text und dem Titel „Christmas Day“ umwandelt, ist Jungkook mit an Bord. Das gilt gleichermaßen für eine weitere Coverversion, nämlich von „We Don’t Talk Anymore“ von Charlie Puth featuring Selena Gomez. Darüber hinaus ist Jimin auf zwei BTS-Alben mit Solo-Tracks vertreten: „Lie“ im Jahr 2016 und „Serendipity“ ein Jahr später. 2018 ist es dann an der Zeit für den ersten richtigen Jimin-Solosong. Die Pop-Ballade „Promise“ erscheint als Gratis-Download auf SoundCloud – und bricht dort den von Drake aufgestellten Rekord als meist gestreamtes Debüt in 24 Stunden.
Bis sie ein ganzes Album ihres Lieblings zu hören bekommen, müssen sich Jimin-Fans nach diesem ersten Output jedoch noch ein wenig gedulden. Immerhin gibt es mit „Filter“ auf „Map of the Soul: 7“ 2020 einen weiteren Jimin-Song im Rahmen eines BTS-Albums. 2023 tritt der Sänger und Tänzer als Feature-Guest auf „Vibe“ von Taeyang in Erscheinung, bevor es im März desselben Jahres endlich soweit ist: „Face“ lautet der Titel des ersten Soloalbums von Jimin, das sich aus sechs Tracks zusammensetzt. Mit „Face“ zementiert Jimin seinen Status als einer der größten K-Pop-Stars überhaupt einmal mehr.