Was entsteht, wenn man vier Typen aus Bad Schwartau mit einem Synthesizer, ein paar
dummen Ideen und einem Faible für deutschsprachige Gitarrenmusik zu lange in einem
Raum verweilen lässt? Goldrichtig: „Jack Pott“! Auch wenn dieser fragwürdige Name wohl
eher an eine Top-40-Coverband für Omas Siebzigsten erinnert, tourt die selbsternannte
Diskopunk-Band seit 2019 mit ihrer ganz eigenen Mischung aus tanzbarem Punkrock und
Einflüssen der elektronischen Popmusik durch die kunterbunte Musiklandschaft. Mit
deutschsprachigen Texten und einer geballten Ladung Synthesizer servieren Lexi, Leo,
Jaki und Cambusi ihrem Publikum regelmäßig genau diesen pogopartytauglichen Sound
und bewegen sich dabei textlich auf einer Berg- und Talfahrt zwischen Herzschmerz,
provokanter Gesellschaftskritik, Klamauk und dem absoluten Wahnsinn, den man Leben
nennt. Eine Band, die so nicht im Lehrbuch steht.