Die IHF Handball-Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2025 ist das dritte Turnier im „Jahrzehnt des Handballs“ in Deutschland – und wird gemeinsam vom Deutschen Handballbund und dem niederländischen Handballverband organisiert. Vom 26. November bis 14. Dezember 2025 treten 32 Mannschaften in fünf Städten in den beiden Nachbarländern an, um den 27. Frauen-Handball-Weltmeister zu küren – unter dem gemeinsamen Motto „Catch the dream“ (Fange den Traum).
Deutschland zum vierten Mal Austragungsort einer Frauen Handball-Weltmeisterschaft
Zum zweiten Mal nach der erfolgreichen Männer-WM 2019 mit Dänemark ist der Deutsche Handballbund somit wieder Co-Gastgeber einer Weltmeisterschaft. Die Frauen-WM ist der weibliche Höhepunkt im Jahrzehnt des Handballs - nach 1965, 1997 und 2017 findet in Deutschland zum vierten Mal eine Frauen-Weltmeisterschaft statt.
Vom 26. November bis 9. Dezember 2025 in Deutschland
Startschuss ist am 26. November 2025, dann beginnen unter anderem in der Porsche-Arena Stuttgart und der SWT Arena Trier die Vorrundenspiele mit je zwei Gruppen. Die jeweils sechs Vorrundenspieltage gehen bis zum 1. Dezember über die Bühne. Danach schließt sich auf deutscher Seite des Turniers vom 2. bis 7. Dezember die Hauptrunde in der Westfallenhalle Dortmund an – dort spielen zwei Gruppen. Die beiden besten Mannschaften jeder dieser Gruppen qualifizieren sich dann für die Viertelfinal-Spiele am 9. Dezember in der „Herzkammer des deutschen Handballs“. Die Halbfinal- und Medaillenspiele werden am 12. und 14. Dezember 2025 in der Ahoj-Halle in Rotterdam ausgetragen.
Vorrundengruppen in Trier und Stuttgart
Die 5400 Fans fassende SWT Arena Trier war bereits bei der vergangenen Frauen-Weltmeisterschaft 2017 einer der Vorrundenspielorte. In der 6.200 Besucher fassenden Porsche-Arena Stuttgart, will die deutsche Mannschaft den Grundstein für ihr Wintermärchen legen. Die Arena war bereits 2007 Vorrundenspielort der Männer-Weltmeisterschaft und zudem Austragungsort zahlreicher Länderspiele, Supercupspiele der HBL und seit 2018 auch der Pokal-Final4-Turniere der HBF.
Hauptrunde und Viertelfinale in der Dortmunder Westfalenhalle
Die für die WM mit 12.000 Plätzen nutzbare Westfalenhalle 1 in Dortmund zählt zu den Kultstätten des deutschen und internationalen Handballs. 1961, 1965, 1982 und 2007 fanden dort Spiele von Handball-Weltmeisterschaften statt – 1965 spielten die Frauen im großen Rund auf. In den 70er- und 80er-Jahren war Dortmund für große Spiele im Europapokal die zweite Heimat des VfL Gummersbach. Die Frauen von Borussia Dortmund stellten am 19. Februar 2023 mit 11.112 Fans beim European-League-Sieg gegen Siofok einen neuen Zuschauerrekord für deutsche Frauen-Handball-Vereine in der Halle auf.
32 Mannschaften kämpfen um den Titel
Neben den Gastgebern Deutschland sowie Niederlande kämpfen 16 weitere europäische Mannschaften um den Weltmeistertitel. Hinzu kommen fünf Teams aus Asien, vier aus Afrika, vier aus Süd- und Mittelamerika sowie Kuba als qualifiziertes Team aus Nordamerika und der Karibik.
Serbien, Island und Uruguay sind die Gegner der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Heim-Weltmeisterschaft ab 26. November.
Das sind die Vorrundengruppen der Frauen-WM 2025:
Gruppe A in Rotterdam: Dänemark, Rumänien, Japan, Kroatien
Gruppe B in ’s-Hertogenbosch: Ungarn, Schweiz, Senegal, Iran
Gruppe C in Stuttgart: Deutschland, Serbien, Island, Uruguay
Gruppe D in Trier: Montenegro, Spanien, Färöer, Paraguay
Gruppe E in Rotterdam: Niederlande, Österreich, Argentinien, Ägypten
Gruppe F in ’s-Hertogenbosch: Frankreich, Polen, Tunesien, China
Gruppe G in Stuttgart: Schweden, Brasilien, Tschechien, Kuba
Gruppe H in Trier: Norwegen, Angola, Südkorea, Kasachstan
Beide Gastgeber wurden je einmal Weltmeister: Deutschland 1993 und die Niederlande 2019. Nach der EHF EURO der Männer 2024, die alle Zuschauerrekorde brach, hofft der Deutsche Handballbund im Jahr 2025 auf einen ähnlichen Boom für die Frauen-Nationalmannschaft.