Der ursprünglich aus Saint-Étienne stammende Hugo Barriol wuchs mit dem Schlagzeug auf. Doch erst am anderen Ende der Welt – in Sydney, wo er ein Jahr verbrachte – begann er, in der U-Bahn zu musizieren. Er reiste, lernte Menschen kennen, beobachtete, schrieb und komponierte, ohne zu ahnen, dass er gerade jene Songs erschuf, die den Lauf seines Lebens allmählich verändern sollten. Zurück in Paris stellte er sich bei der RATP vor und spielte zwei Jahre lang in der U-Bahn: Fünf Stunden am Tag, fünf Tage die Woche. Fernab von TV-Castingshows, an denen er nicht teilnehmen wollte, setzte Hugo ganz auf seine eigenen Songs. 2015 gewann er den allerersten „Metro Music Award“ als bester U-Bahn-Sänger; die Presse taufte ihn daraufhin „Cinderella der Musikwelt“. Letztlich war es der Untergrund, der seine Karriere ins Rollen brachte: Dort traf er seinen ersten Produzenten und später den Leiter des Labels Naïve. Es folgte die Veröffentlichung seiner Debüt-EP, angeführt von dem in Australien geschriebenen Song „On the Road“, der später die Marke von 20 Millionen Streams überschreiten sollte.