Sie sind ein Urgestein des Kölner Karnevals und auch bundesweit bekannt durch Hits wie „Viva Colonia“ oder „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ zur Handball-WM 2007: Mit guter Laune, Kölner Mundart und eingängigen Melodien sorgen die Höhner bei ihren Shows für Stimmung und Ausgelassenheit.
Die Bandgeschichte beginnt 1972, als Peter Werner, Rolf Lessenich, Walter Pelzer und Janus Fröhlich zunächst die Band Ne Höhnerhoff gründen. Der aus der kölschen Mundart entsprungene Bandname lässt sich mit „Ein Hühnerhof“ übersetzen und ist bei den vier Bandmitgliedern Programm: So treten die Kölner zu Beginn ihrer Karriere in Hühnerkostümen aus echten Federn auf und begrüßen ihr Publikum mit lautem Gegacker.
Im Jahr 1975 lässt die Band die eigenwillige Kostümierung hinter sich und ändert ihren Namen in De Höhner um. Wenige Jahre später tritt die Gruppe dann nur noch als Höhner auf – erstmals auch mit hochdeutschen Texten.
Karneval und FC Kölle – dafür schlägt das Höhner-Herz
Die Leidenschaft für den Fußballverein 1. FC Köln spielt auf dem Karriereweg der Höhner eine bedeutende Rolle: 1978 wird der 1. FC Köln Deutscher Meister und die Höhner widmen dem Club das Lied „Unser Bock es Meister“. Der Titel kommt so gut an, dass es bei einem Fußball-Song nicht bleibt. Einige Jahre später wird schließlich das Lied „Mir stonn zu dir, FC Kölle“ zur offiziellen Hymne des Vereins und läuft seither vor jedem Heimspiel im Stadion.
Neben dem Fußball prägt die Musikkarriere der „Kölsche Jungs“ noch eine zweite große Leidenschaft: der Karneval. Sechs Jahre nach Gründung nehmen die Höhner ihr erstes Album auf. Auf der Platte „Ich well noh Hus“ von 1978 sind einschlägige Karnevals-Hits zu hören, die bis heute verlässlich für Partystimmung sorgen – und das nicht nur zur fünften Jahreszeit.
Über die Jahre kommt es bei den Höhnern zu einigen Besetzungswechseln. 1986 ersetzt Henning Krautmacher den früheren Frontmann Peter Horn. Der charismatische Kölner mit seinem unverkennbaren Schnauzer prägt seither das Erscheinungsbild der Band.
In den 1980er-Jahren nehmen die Höhner ganze neun Alben auf, experimentieren immer mehr auch mit hochdeutschen Stücken und schaffen mit einem Mix aus Deutsch und Fantasie-Italienisch den Karnevals-Klassiker „Pizza wundaba“. Die Bekanntheit der Gruppe wächst stetig und auch über den Karneval hinaus werden Höhner-Shows gut besucht.
Die Höhner sind unverwüstliche Stimmungskanonen
Ob „Viva Colonia“ oder „Wenn nicht jetzt, wann dann?“: Auch weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus kann jeder mindestens einen Hit der HÖHNER mitsingen. Seit Sage und Schreibe über 50 Jahren sorgt die Kölsche Kultband nun schon für gute Laune. Die HÖHNER sind ohne Frage der musikalische Exportschlager aus Köln und die Botschafter der rheinischen Kultur.
Egal ob Party-Schlager, Ballade oder rockiger Song, die HÖHNER wissen in jedem Metier zu überzeugen
Sie sind der musikalische Herzschlag von Kölle und stehen für große Emotionen: von den größten Evergreens des Kölner Karnevals, über ihren deutschlandweiten Nummer 1-Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ bis zur geliebten Hymne des 1. FC Köln. Aktuell begeistert das Kölner Sextett das Publikum mit ihren neuesten Hits „Prinzessin, „Es ist nicht so, wie du denkst“ & „Au revoir“.
Neben zahlreichen TV-Auftritten u.a. beim „ZDF-Fernsehgarten“ und „Immer wieder sonntags“ begeisterten sie mit ihrem Hit „Prinzessin“ im Oktober 2024 das deutschlandweite TV-Publikum beim von Florian Silbereisen präsentierten Schlagerbooom. Zudem waren sie Teil der großen Silvester-TV-Show und setzten damit ein weiteres musikalisches Highlight zum Jahresabschluss.
Im Oktober 2024 veröffentlichte die Kult-Band außerdem ihr neues Album „11+11“ inklusive der Hit-Single „Au revoir“ und vieler weiterer wunderschöner neuer Titel, sowie Neuauflagen der größten Hits aus über 50 Jahren Bandgeschichte.
HÖHNER sind:
Patrick Lück
Michael „Micki“ Schläger
Jens Streifling
Heiko Braun
Frederik „Freddi“ Lubitz-Ragland
Edin Čolić