Henrik Hoeldtke ist Musiker – und er ist Christ. Das ist mehr als bloß eine Randnotiz, denn sein Glaube tritt in Liedern wie „Talk To Jesus“ oder „Brother In Christ“ vom Debütalbum „Poster Child“ ebenso zutage wie auf TikTok, wo er unter dem Namen Redheadrap aktiv ist. Dort postet Henrik Content, teasert neue Musik an und behandelt christliche Themen und Gedanken. Der junge Sänger und Rapper möchte die Menschen mit seiner Musik abholen, ihnen Lieder schenken, in denen sie sich wiederfinden können und die ihnen Halt geben. „Half Of Forever, „If I Tried“, „Turn Out Fine“, „Grace“ und „Call My Name“ sind nur einige Beispiele für Songs, mit denen Henrik genau das gelingt.
Aus Woodstown im US-Bundesstaat New Jersey stammend, beginnt Henrik Hoeldtke schon in der sechsten Klasse, Musik zu machen. Damals nutzt er die Software Garage Band auf dem Tablet seiner Mom. Seine ersten musikalischen Unternehmungen gehen in Richtung Rap, bevor er zunehmend Pop-Punk-Einflüsse in seine Songs einarbeitet. So treffen 2020 in Singles wie „Stuck“ Beats aus dem Hier und Jetzt auf süße Pop-Punk-Melodien mit Nostalgie-Faktor. Nicht nur die Musik war schon früh Teil von Henriks Leben, auch das Christentum spielte bereits in seiner Kindheit eine Rolle, schon alleine weil sein Vater Pastor ist. Doch nach einer Phase des Nicht-Glaubens als Jugendlicher, wird Henrik etwa 2019 bewusst und wahrhaftig zum gläubigen Christen. Von Anfang an präsentiert er sich in seinen Lyrics als solcher, wie etwa auf den Tracks „Stressed Out“ und „Real Love“ zu hören ist.
Debütalbum „Poster Child“ und Hit „Half of forever“
Henriks Aktivitäten auf TikTok verhelfen seiner Musik zu mehr Aufmerksamkeit und lassen seine Fangemeinde stetig wachsen. 2021 erscheint die EP „i get lonely sometimes“ mit den Tracks „Run“ und „Real Love“. Im Herbst des Folgejahres legt der Newcomer sein erstes Full-length-Album „Poster Child“ mit 16 Songs vor. Von den Anfängen bis „Poster Child“ hat sich Henrik hörbar weiterentwickelt. Das gilt für sein Songwriting ebenso wie für seine Stimme und sein gesamtes Auftreten. Es scheint, als habe sich der Nachwuchskünstler ein Stück weit gefunden – auch wenn er sich musikalisch weiterhin auf keine einzelne Richtung festlegen mag. So gesellen sich ab 2023 verstärkt Folk-Einflüsse zum stilistischen Mix. Es sind einige Singles, die Henrik in diesem Jahr droppt, darunter „if I tried“ mit LOGE und gio, „Breathing“, „Grace und „Turn Out Fine“.
2024 macht Henrik da weiter, wo er im Vorjahr aufgehört hat, und releast fleißig eine Single nach der nächsten. Gleich mit der ersten davon trifft er ins Schwarze: „Half of forever“ ist nicht weniger als ein Hit. Kein Wunder, der Lovesong ist ein waschechter Ohrwurm. Eine beachtliche Anzahl Streams erzielen 2024 auch Songs wie „Liar“, „Call My Name“ mit GRAHAM, „Rich“ oder „i need you more“ mit Josiah Queen. Stilistisch setzt Henrik den 2023 eingeschlagenen Weg fort – Rap- und Pop-Punk-Anteile sind zugunsten von Folk-Elementen und Indie-Pop-Vibes in den Hintergrund gerückt. Die zahlreichen Fans gehen diesen Weg offensichtlich nur zu gerne mit – und freuen sich schon auf die nächsten Veröffentlichungen von Henrik.