Die mehrfach ausgezeichnete Komponistin, Produzentin, Pianistin und Sängerin Hania Rani veröffentlichte mit Non Fiction – Piano Concerto in Four Movements im November letzten Jahres ein neues groß angelegtes Werk. Aufgenommen in den Abbey Road Studios mit einem 45-köpfigen Orchester, markiert das Album einen neuen Abschnitt in Ranis künstlerischer Entwicklung: Ihre experimentelle Klangsprache verbindet sich hier mit einer klar symphonischen Ausrichtung.
Nach der Weltpremiere im Barbican Centre in London und internationalen Aufführungen wird es eine exklusive Deutschland-Show geben:
Am 15. Juni in der Berliner Philharmonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Saxofonisten Jack Wyllie und dem Dirigenten Marek Mos.
Non Fiction verankert Ranis Musik stärker in der realen Welt und ist geprägt von einer scharfsichtigen, nicht fiktionalen Haltung. In vier kontrastierenden Sätzen entfaltet sich ein Spannungsfeld aus Fragilität und Wucht, Dissonanz und Harmonie. Das Werk reflektiert existenzielle Fragen unserer Gegenwart und setzt sich mit der Wahrnehmung von Krieg, Gewalt und medial vermittelter Realität auseinander.
Für die Umsetzung arbeitete Rani mit führenden Stimmen der zeitgenössischen Musikszene zusammen, darunter das Manchester Collective sowie Dirigent Hugh Tieppo-Brunt. Ergänzt wird die Klangsprache durch improvisatorische und experimentelle Elemente, die dem Werk eine zeitlose und zugleich gegenwärtige Dimension verleihen.
Mit Non Fiction öffnet Hania Rani einen neuen klanglichen Raum zwischen Orchester und individueller Ausdruckskraft – und lädt das Publikum ein, Musik als reflektierende, persönliche Erfahrung zu begreifen.