Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt hat seit seiner Übersiedelung nach Deutschland 1990 seinen Sitz in Ingolstadt und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des regionalen und überregionalen Kulturlebens entwickelt. Noch immer spielen fast nur Musiker aus Georgien, der ehemaligen Sowjetunion, zumindest aus Osteuropa in dem Ingolstädter Ensemble.
Künstlerisch maßgeblich geprägt wurde das Orchester durch seine langjährige Leiterin, die Geigerin Liana Issakadze, sowie Dirigentenpersönlichkeiten wie Lord Yehudi Menuhin, Kurt Masur, Markus Poschner, Ariel Zuckermann und Benjamin Shwartz. Ab 2015 steht der Armenier Ruben Gazarian als Chefdirigent am Pult der Georgier. Neu in der Konzertsaison 2015 ist die Konzertreihe „Artist in Residence“, bei welcher dem Ingolstädter Publikum jedes Jahr eine herausragende Solistenpersönlichkeit vorgestellt wird. Dafür konnte niemand geringeres als der großartige und weltweit gefragte Geiger Julian Rachlin gewonnen werden.