Zuerst entdeckt ihn das Produzententeam Achtabahn, wenig später erkennen auch namhafte Künstler wie Gestört aber GeiL („Für immer wach“) und Wincent Weiss, dass Fabian Wegerer nicht nur „Gerne so anders“ wäre. Tatsächlich gibt es einiges, das den jungen Österreicher von anderen deutschsprachigen Sängern unterscheidet – das ist gleich bei der Debütsingle „Wenn jetzt für immer wär“ deutlich hörbar.
„Wenn ich von Liebe rede“ ist ein gutes Beispiel für das, was den Urban Pop von Fabian Wegerer so besonders macht. Denn wenn der Wahl-Münchener von Liebe redet beziehungsweise singt, gelingt es ihm, seine Hörer tief zu berühren. Das mag daran liegen, dass er seine intimsten Emotionen und all seinen Schmerz in den jeweiligen Song legt. Und weil seine Lieder das richtige Leben widerspiegeln, handeln sie auch von Höhen und Tiefen. Vom unbeschwerten „501“ über das eingängige, aber zugleich nachdenkliche „Besser wenn ich geh“ bis zum von Selbstzweifeln geprägten „Gerne so anders“ – in seiner Musik verarbeitet Fabian Wegerer eine große Bandbreite unterschiedlicher Gefühle und Gedanken. Dabei klingt er bemerkenswert reif für sein Alter.
Fabian Wegerer startet durch
Gesungen hat das in einer Kleinstadt bei Linz aufgewachsene Nachwuchstalent schon immer gerne – früher allerdings eher unter der Dusche als für andere Leute. Als ein Freund in der Schule Gitarre spielt und Fabian dazu singt, reagieren die zufälligen Zuhörer begeistert. Davon angespornt, veröffentlicht der Hobby-Sänger auf YouTube einige Coverversionen bekannter Songs, darunter „Traum“ von CRO. Das sehen die Produzenten von Achtabahn, die ihn daraufhin zwecks einer Zusammenarbeit nach München holen. Kurze Zeit später erscheint mit „Wenn jetzt für immer wär“ die erste Single.
Der Rest ist Geschichte, könnte man sagen. Allerdings hat diese Geschichte ja gerade erst begonnen. Und auch wenn ein Song von Fabian Wegerer den Titel „Kein Happy End“ trägt, trifft das mit Sicherheit nicht auf die Geschichte seiner Musikerkarriere zu. Die wird nämlich ganz bestimmt von zahlreichen Erfolgen gekrönt sein und noch lange nicht enden.