Angefangen als rap-begeisterter 12 Jähriger führt Römers Weg
über zahlreiche Online-Battles schon früh auf die realen Bühnen
der Republik. Dem Wunderkind-Status entwachsen, verö
ff
entlicht
er 2015 sein erstes Album unter bürgerlichem Namen.
„Kalenderblätter“ steigt auf Platz 9 der deutschen Albumcharts ein,
parallel entdeckt Römer das Songwriting mit anderen Künstlern für
sich. Zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen sollen folgen. Der
rasante Erfolg als Songwriter lässt Römers eigene Musik noch
mehr zum Rückzugsort werden, sein teils autobiografischer
Schreibstil wird noch schonungslos ehrlicher. Ist es alle paar Jahre
an der Zeit die eigene Stimme zu benutzen, die eigene Kunst
anzugehen, dann hat das eine Dringlichkeit. Dabei ist es vor allem
die spürbare Sprachverliebtheit, die Römers „kleinem
Liebhaberprojekt“, wie er es selbst betitelt, einen großen
Wiedererkennungswert verleiht.