MASCHINE & Die Landstreicher - Alle Winter wieder
Schaut man sich die mi.lerweile bald 60-jährige Erfolgsgeschichte von Dieter „Maschine“ Birr an,
blickt man auf eine Reihe von Überraschungen, Wendepunkten und Konstanten. Zur Kategorie der
Letztgenannten zählt zweifelsohne sein Faible für Alben und Konzerte, die sich der kalten Jahreszeit
widmen. Kitschfrei und ohne Pathos, aber mit EmoRonalität und Tiefgang, packt die Ikone
deutschsprachiger Rockmusik winterliche SRmmungen in berührende Lieder. Schon mit den Puhdys,
deren Kopf und Herz er von 1969 bis zur Auflösung 2016 war, veröffentlichte er einige Alben, die vom
besonderen Zauber des Winters leben. Auch unter seinen Solowerken findet sich mit „Alle Winter
wieder“ ein Album, das sich mit der glasklaren Schönheit des Winters auseinandersetzt. Gekonnt
lotete er darauf im richRgen Maß den Wechsel zwischen Besinnlichkeit und Lebensfreude aus. Das ist
auch die Idee seines neuen Konzertprogramms, weshalb es so heißt wie die von Publikum und KriRk
gleichermaßen gefeierte Pla.e: „Alle Winter wieder“.
Zeitgleich ist es auch die Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit den Landstreichern, einem
arrivierten Streicherquinte. und einem Keyboarder. Anfang 2025 ha.en sie zum ersten Mal
zusammengefunden und etablierten sich in Windeseile zu den absoluten Überraschungen auf dem
hiesigen Konzertmarkt. Aus guten Gründen, denn Maschine ha.e die Creme de la Creme der Berliner
Klassikszene um sich geschart. Mit fünf gestandenen, hochprofessionellen Musikern, die sonst bei der
Staatsoper Berlin, im Orchester der Deutschen Oper, im Rundfunkorchester, im Chamber-Mahler-
Orchestra sowie bei den Berliner Philharmonikern zu erleben sind, wurden die Grenzen zwischen Eund
U-Musik fließend gemacht. Den vielen großen Klassikern und den Lieblingssongs Dieter Birrs
standen die klassische Herangehensweise und die neuen Arrangements ausgesprochen gut. Von den
Fans wurde es freneRsch gefeiert. Die Einladung zum legendären Wacken FesRval war nur
folgerichRg.
Auch „Alle Winter wieder“ lebt vom Zugewinn zweier Geigen, Cello, Bratsche und Kontrabass. Die
Lieder im Klassikgewand unterstreichen einmal mehr die FaszinaRon der kalten Jahreszeit. Der Winter
lädt zum Innehalten und Durchatmen, zur Besinnlichkeit. Er schärg den Blick fürs Wesentliche, lässt
uns Bilanz ziehen, Zusammenhänge erkennen, aber auch Pläne schmieden und hoffen. Zugleich hat
der Winter eine sehr harte Seite. Unerbi.liche Kälte, viel zu viel Dunkelheit und lange Nächte –
Zusammenhalt und Seelenwärme halten ordentlich dagegen. Viel InspiraRon also für Maschine und
seinen Landstreichern und trotzdem steht die „Alle Winter wieder“-Tournee ebenso für die Tatsache,
dass die Legende Rockmusiker ist und die Fans die Hits hören wollen.