Seit dem Anfang der Achtzigerjahre macht der französische DJ und Produzent David Guetta – der übrigens auch in Wirklichkeit so heißt – mit elektronischer Tanzmusik von sich Reden. Schon als Sechzehnjähriger stand er in verschiedenen Pariser Diskotheken hinter Plattenspieler und Mischpult und machte sich als DJ und Mixer einen Namen. Nachdem er seine ersten Mix-CDs an die feierwütigen Franzosen bringen konnte, wurde er schließlich Ende der 1980er Jahre zum Nachtclub-Besitzer. 1994 veröffentlichte er dann mit „Up & Away“ seine allererste Single und feierte kleinere Erfolge. Er zog es jedoch vor, sich vorerst aus der Dance-Szene zurückzuziehen, bis Anfang der 2000er nicht nur sein Comeback sondern auch eine unglaubliche Erfolgsstory folgten.
Mit „Just a Little More Love“, „Guetta Blaster“, „Pop Life“, „One Love“, „Nothing but the Beat“, „Listen“ und „7“ hat Guetta seitdem sieben Studio-Alben veröffentlicht. Es gibt also mehr als genug Hits, die der sympathische Franzose auf seinen Shows spielen kann. Hinzu kommt, dass die Konzerte nicht nur akustisch Eindruck hinterlassen, sondern auch visuelle Maßstäbe setzen. Beeindruckende Lichtshow-, Pyro- und Video-Elemente machen die Konzerte von David Guetta zu unvergesslichen Dance-Events.
Der Gigant der Dance-Music ist aber nicht nur für seine Performance bekannt. Auch mit seinen Feature-Gästen verschiebt er die Grenzen seinen Genres und definiert die Maßstäbe neu. Die Gästeliste seiner Songs und Alben liest sich beeindruckend: Nicki Minaj, Lil Wayne, Afrojack, Bebe Rexha und Bruno Mars sind am Start. Auch auf den vorherigen Alben haben sich viele Künstler unterschiedlichster Genres verewigt. Zara Larsson, Chris Willis, Alicia Keys, John Legend, Nico & Vinz, Chris Brown, Ludacris, Sam Martin, Ne-Yo, Akon, Flo Rida, Sia, Taio Cruz, Kelly Rowland, Fergie, Rihanna, The Black Eyed Peas, die Liste ließe sich problemlos weiterführen… beeindruckend!
Und ganz nebenbei hat Guetta auch noch eine Menge Preise und Auszeichnungen abgeräumt. Von Gold- und Platinschallplatte braucht man wohl gar nicht erst reden, die scheinen ja schon fast selbstverständlich im Zusammenhang mit dem französischen Super-DJ und –Producer. Da hat er schon mehr zu bieten: Grammy Awards, World Music Awards, Echos, DJ Awards, MTV EMAs, alles mehrfach am Start. Bei den DJ Awards wurde er sogar zum besten Discjockey der Welt gekürt. Respekt!