Cate ist kein „One Hit Wonder“ und vermutlich auch kein „Groupie“. Und auch wenn ihre erste Single ein „Sad Song“ war, finden sich in ihrem Katalog ebenso viele Upbeat-Nummern der Sorte „Stupid“ oder „Girlfriend“ wie Powerballaden à la „Can’t Wait To Be Pretty“ oder „Rocket Science“. Auf Liedern wie diesen vereint die aus Kanada stammende, 2019 nach London übergesiedelte Cate Canning ihre beiden Lieblingsgenres: Pop und Country – und erreicht damit eine stetig wachsende Fangemeinde, die sich in ihren Storytelling-Tracks wiederfindet.
Aufgewachsen in Abbotsford, außerhalb von Vancouver, unternimmt Cate – inspiriert von Hannah Montana – bereits im Alter von sechs Jahren erste Gehversuche als Songwriterin. Als High-School-Schülerin singt sie in einer Country-Band, bevor sie sich dem Country ab- und der Popmusik zuwendet. So besteht ihre 2020 erschienene Debüt-EP „Love, the Madness“ aus sechs Indie-Popsongs, darunter „Funny Story“, „All Talk“ und „Pity Party“. Inhaltlich setzt sich Cate auf ihrer ersten EP mit klassischen Coming-of-Age-Themen auseinander. Die Lyrics sind so intim wie relatable. Gleiches gilt für den als Nächstes veröffentlichten Demo-Track „Can’t Wait To Be Pretty“, derauf TikTok und Co. zahlreiche Reaktionen von Hörerinnen auslöst. Mit der Nachfolgesingle „Groupie“ kann sich wohl jedes Fan-Girl identifizieren.
EP Nr. 2: „Tell Me Things You Won’t Take Back“
Zusammen mit weiteren 2021 und 2022 veröffentlichten Singles, landet „Groupie“ schließlich auf Cates zweiter EP. Diese trägt den Titel „Tell Me Things You Won’t Take Back“. „Stupid“ und „The Ruler“ gehören zu den weiteren Fan-Favoriten des Minialbums. 2023 erscheinen mit „Get Better“, „Girlfriend“ und „U Want Me“ drei weitere stark Pop-lastige Singles, bevor Cate mit „One Hit Wonder“ die Country-Musik zurück in ihr musikalisches Schaffen lässt. Ein fast schon logischer Schritt für den großen Dolly Parton-Fan, zu dessen weiteren Einflüssen neben Taylor Swift auch die ebenfalls aus Kanada stammenden Kacey Musgraves und Shania Twain gehören. Für Letztere durfte Cate inzwischen sogar im Vorprogramm auftreten, womit für sie sicherlich ein Traum in Erfüllung ging.
Auch 2024 bleibt Cate ihrem neuen Country-Pop-Stil mit „Rocket Science“ und „You Don’t Love Me“ treu. Dass sie sich live gerne mit der Akustikgitarre begleitet, passt perfekt zu dieser musikalischen Ausrichtung. Apropos live: In dieser Hinsicht konnte Cate bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln, sei es als Support-Act oder Headliner. Bei ihren Shows ist ihr anzusehen, wie sehr sie es genießt, auf der Bühne zu stehen und ihre Lieder zu performen. Mit ihrer Mischung aus eingängigen Pop-Melodien und Country-Storytelling ist Cate eine Newcomerin, die Fans beider Genres im Auge behalten sollten.