Über Aylo lässt sich vieles sagen – die Rapperin ist hochtalentiert, hat ein Näschen für deepe Beats und noch deepere Lyrics. Was definitiv nicht der Fall ist: Dass sie es leicht gehabt hätte.
Im Gegenteil. Als Aylo mit 16 anfängt, Musik zu machen, steht sie quasi allein da. Während ihrer Ausbildung wuppt sie mehrere Nebenjobs, um sich über Wasser zu halten, und steckt dennoch alle Energie in ihre Songs. Mit ihren ersten hart erarbeiteten Studioaufnahmen will sie es im Business probieren – und scheitert. Nicht, weil sie es nicht bringt – sondern, weil sie auf die falschen Leute gesetzt hat.
Von ganz unten zum TikTok-Star
Ein Rückschlag, der ihr in der Retrospektive genau den Schub für ihr heutiges Standing verschaffte. Sie startete kurzerhand ihren TikTok-Kanal mit einem Rapvideo über einen Keks. Und das trendete. Heute hat sie mehr als eine Million Follower – sowie einen Major-Deal mit Universal. In »Blender« verarbeitet Aylo ihre Erfahrungen mit Menschen, die vorgeben, etwas zu sein, das sie nicht sind. Seitdem liefert sie immer wieder Raptracks vom Feinsten. Sie handeln von Liebe, Ruhm und der Straße.