Alles bis hierhin war nur Training. 2016 – Das Jahr der beginnenden Erfolgsgeschichte von „Stranger Things“, dem letzten Spiel von Kobe Bryant und auch das Jahr, in dem Ahzumjot seinen sogenannten zweiten Frühling eingeleitet hat. Sein erstes DIY-Album „Monty“ wurde gehyped, aber sein darauffolgendes Major-Album blieb unter den Erwartungen.
Was macht man als Mitte 20-jähriger Artist dann, wenn einem eine ganze Industrie suggeriert, dass daraus nicht mehr viel werden kann? Natürlich 4 Releases in 12 Monaten. Es folgte ein Instrumental-Tape, ein Remix-Album, eine Collabo-EP mit Lance Butters und das Finale des Laufs in Form vom – bis heute vom gebürtigen Hamburger bezeichneten – eigenen Lieblingsalbum: „Luft & Liebe“
Das bis dahin introvertierteste und gleichzeitig mutigste Album des mittlerweile 37-jährigen Rappers und Produzenten erschien am 06. März 2017 wieder in kompletter Eigenregie und entfachte vor allem durch den Song „Gut in der Nacht“ auf einmal wieder ein Feuer, das plötzlich zu ausverkauften Tourneen, Chartplatzierungen und dem Aufblühen einer Karriere verholfen hat, die man längst tot gesagt hatte.
Alles selbst geschrieben, produziert, gemischt und gemastert, mit Features von Casper und Chima Ede. Was macht man nun am 06. März 2027, genau 10 Jahre später? Natürlich ins Jahr 2017 zurückreisen, das Finale eines einmaligen Deutschrap-Runs mit einer ebenso einmaligen Show in besonderer Form feiern und einen ganzen Abend lang darauf warten, dass vielleicht noch einmal alles gut in der Nacht wird.