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Hip-Hop

US-Rap-Superstar KEVIN GATES – im April für drei Solo-Konzerte in Deutschland

11.02.2020 von Felix Goth

In seiner US-Heimat würde Kevin Gates wahrscheinlich in weitaus größeren Venues spielen, als bei seinen vor wenigen Wochen angekündigten April-Shows in Hamburg, Berlin und Köln. In Deutschland geht der Multiplatin-Artist allerdings erstmal in die kleineren Clubs – und bietet damit Fans die Möglichkeit, richtig intensive Shows mit Tuchfühlung zu erleben und Rap-Liebhabern die Gelegenheit, ihn überhaupt erstmal live kennenzulernen.

Bevor er 2016 mit seinem Albumdebüt „ISLAH“ den internationalen Durchbruch geschafft und sich endgültig auf dem Radar der größeren Öffentlichkeit platzieren konnte, veröffentlichte der Rapper aus Baton Rouge eine ganze Reihe an Mixtapes.

Den Anfang machte bereits 2007 „Pick Of Da Litter“. Mit „The Luca Brasi Story“ konnte er eine absolut hingebungsvolle Fanbase aufbauen und platzierte sich schließlich 2014 mit „By Any Means“ erstmals in den US-Album-Charts – auf einen (besonders für ein Mixtape) respektablen Platz #17 ging es in der Release-Woche, 17.000 Einheiten gingen binnen sieben Tagen über den Ladentisch. Einen ganz guten Überblick zur Orientierung bietet sein Spotify-Profil, dort finden sich sogar viele Releases aus den „early mixtape days“.

>>> Kevin Gates auf Spotify


Kevin Gates ist auch was für Fans von...

Waka Flocka Flame, Yo Gotti, Gucci Mane, 2 Chainz, Rick Ross, Rich Homie Quan

 


Vor seinem Albumdebüt wurde Kevin Gates längst von der Musikpresse gefeiert. Das XXL-Magazin machte ihn zum Teil der 2014er Freshmen Class – eine riesige Auszeichnung für jeden upcoming Rap-Artist in den Staaten – und auch andere Outlets wie Rolling Stone, Noisey, Pitchfork oder The Fader lobten ihn nicht nur für seinen authentischen Rap, sondern auch sein Gefühl für Melodien.

Mit Blick auf die Vergangenheit sagt Gates über sein Albumdebüt: „If you go back to my old mixtapes, I was wild and out of control. Now, I’m trying to be better and grow. My daughter did that for me. As a kid, I became introverted. I didn’t have a lot of the things that the popular people around me had, so my self-esteem was low. My daughter looked at me in the eyes and said, ‘You’re so beautiful, daddy.’ She was the first person to ever tell me that”, und weiter, „That changed my life. It was never about me, but now it’s really no longer about me.Kein Wunder, dass er sein Albumdebüt dann auch nach seiner Tochter „ISLAH“ genannt hat.

2019 folgte dann das zweite Album „I’m Him“, mit dem Kevin seine Kunst weiter perfektioniert und auf das nächste Level gehoben hat.

Nachdem er vor gut drei Wochen mit „Fatal Attraction“ das wohl letzte Musikvideo zum aktuellen Album veröffentlicht hat, hat er sich Anfang Februar mit brandneuer Musik zurückgemeldet. „Dreka“ heißt der Song, der seiner Frau gewidmet ist. Unter dem neuen Clip findet ihr die Tourdaten für die Konzerte in Deutschland im April. Der Vorverkauf bei EVENTIM läuft bereits.

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