Bild: Yvonne Goldschmidt
Stefanie Heinzmann richtet den Blick nach innen und findet darin eine starke Botschaft! Mit „Myself (Radio Version)“ veröffentlicht die Sängerin eine reduzierte, zugleich eingängige Neuinterpretation ihrer Album-Single und stellt das wohl schlichteste wie kraftvollste Statement in den Mittelpunkt: „It feels so good to be myself.“ Der Song stammt ursprünglich aus ihrem aktuellen Album „Circles“, das im Oktober 2025 erschienen ist und auf dem sie sich äußerst persönlich und offen präsentiert. Die Radio Version verdichtet diesen Ansatz weiter: ein warmer, klarer Popsong, getragen von einem sofort zugänglichen Chorus und Heinzmanns markanter Stimme, die mühelos zwischen Verletzlichkeit und Selbstgewissheit changiert. „Der Song gehört jetzt endlich euch“, schreibt sie ihren Fans auf Instagram.
Inhaltlich entfaltet „Myself“ seine Wirkung gerade in den leisen Momenten. Statt großer Gesten erzählt Heinzmann von Rückzug und Selbstgenügsamkeit, von Abenden allein, von kleinen Alltagsbildern und der Entscheidung, sich dem permanenten Außen zu entziehen. „Wear it like a new dress / Showing off my bruises / I don't care what you say“: Auch die eigenen Brüche werden hier nicht versteckt, sondern selbstbewusst getragen.
Dabei wirkt der Song aber nicht resignierend, sondern vielmehr wie eine ruhige Form der Selbstermächtigung. „Myself“ ist kein lauter Befreiungsschlag, sondern ein fast trotzig-fröhliches Bekenntnis dazu, sich selbst genug zu sein, und das in einer Zeit, in der Selbstoptimierung oft lauter ist als Selbstakzeptanz.
Passend zur Veröffentlichung bleibt Stefanie Heinzmann auch live präsent: Im Herbst und Winter 2026 geht sie mit ihrem Album auf „Circles“-Tour. Und schon jetzt sind mehrere der Termine ausverkauft. Die Konzerte dürften dabei genau jene intime und zugleich kraftvolle Atmosphäre transportieren, die auch „Myself“ prägt.