Bild: Ramona Rosales
Snoop Dogg ist nicht der Typ, der sich auf die faule Haut legt. Im Dezember erst hat die Rap-Legende sich – über 30 Jahre nach seinem legendären Debütalbum „Doggystyle“ – zum zweiten Mal für einen Longplayer mit Dr. Dre zusammengetan und das Album „Missionary“ veröffentlicht. Im April dieses Jahres folgte über sein Label Death Row die Gospel-Kompilation „Altar Call“, die seiner verstorbenen Mutter gewidmet ist und auch Beiträge von Snoop Dogg enthält. Nun legte der 53-Jährige überraschend mit seinem nächsten Album nach: „Iz It a Crime“ ist sein nunmehr 21. Album und kommt passenderweise mit 21 Tracks daher. Zu hören sind darauf zahlreiche illustre Gäste, darunter Pharrell Williams, Sexyy Red, Wiz Khalifa, Charlie Bereal, Jane Handcock, October London und weitere. Der Titeltrack ist eine Hommage an den Sade-Klassiker „Is It a Crime“.
In der Radioshow „The Breakfast Club“ sprach der 53-Jährige pünktlich zum Release darüber, was ihn auch nach 30 Jahren im Geschäft immer noch inspiriert, Musik zu veröffentlichen. „Ich bin ein MC, und ich liebe es zu rappen und Musik zu machen – und die Menschen lieben meine Stimme und freuen sich, wenn ich starke Songs veröffentliche. Wenn ich keine guten Songs mache, sagen sie mir das aber auch“, sagte er. „Ich höre all das und sage mir: ‚Ich sollte mich selbst wie einen Musiker behandeln und nicht wie einen Rapper.‘ Wenn du Musiker bist, kannst du Musik machen, bis du stirbst – aber als Rapper versuchen sie, dir ein Ablaufdatum zu geben.“
Zu dem Album gehört ein gleichnamiger Film, den Snoop Dogg einen Tag vor der Veröffentlichung von „Iz It a Crime“ bei einer privaten Vorführung in New York City zeigte. Der 70 Minuten lange Film, den Snoop Dogg als „official visual experience“ bezeichnet, ist inzwischen auf YouTube zu sehen.