Bild: Ramona Rosales
Das hat gedauert: Über 30 Jahre nach der Veröffentlichung von Snoop Doggs Debütalbum „Doggystyle“ haben sich der Rapper und der längst legendäre Producer Dr. Dre zum zweiten Mal für einen Longplayer zusammengetan – und der schließt direkt an den Erstling an. Der Titel „Missionary“ deutet es an, der überdeutlich vorhandene Westcoast-Sound setzt dann das Ausrufezeichen. Was sich im Gegensatz zu damals geändert hat, ist die enorme Menge von Gästen – auch weit über die Rap-Genregrenzen hinaus – die sich auf der Platte finden.
Mit Eminem, 50 Cent, und Method Man sind natürlich auch absolute Rap-Schwergewichte auf dem Longplayer zu finden, aber auch Jhené Aiko, Jelly Roll, Sting und der verstorbene Tom Petty sind auf „Missionary“ zu hören. Vorab wurden die Singles „Gorgeous“, „Outta da Blue“ und „Another Part of Me“ veröffentlicht. Letzterer basiert auf einem Sample vom Police-Klassiker „Message in a Bottle“ – und mit Sting zusammen hat er den Song vor wenigen Tagen im US-TV beim Finale von „The Voice“ präsentiert.
Und kurz nach der Veröffentlichung des Albums ist dann auch noch ein gleichermaßen epischer wie lustiger Mini-Film zur Platte erschienen. Darin finden sich neben den zwei Protagonisten zahlreiche featured Artists, die Erzählstimme im Hintergrund stammt von Method Man.
Während ihr Sting im kommenden Jahr auch live in Deutschland sehen könnt, wissen wir bislang nichts von Snoop Dogg-Konzerten – wenn ihr da auf dem Laufenden bleiben wollt: Meldet euch einfach für den Ticketalarm an.