Bild: Olaf Heine
Erstens kommt es anders und den Rest kennt ihr ja. Folgendes trug sich zu: Vor ein paar Monaten führten wir ein Podcast-Interview mit Sasha, der kurz zuvor mit seiner Band ein kleines Akustik-Konzert bei uns im Office gespielt hatte. Doch just als die Veröffentlichung besagter Folge anstand, erschütterte COVID-19 die Welt und es schien irgendwie unpassend, ein Gespräch zu veröffentlichen, in dem es um die besondere Faszination von Livemusik geht.
Nicht, dass sich an der Situation drei Monate später sonderlich viel geändert hätte – das Virus ist noch immer nicht unter Kontrolle und Großveranstaltungen bleiben weiterhin untersagt. Nachdem der erste Schock nun überwunden ist, kann es aber vielleicht nicht schaden, auch mal wieder nach vorne zu blicken und sich auf das zu freuen, was wir aktuell so sehr vermissen. Und das ist neben einigen anderen Dingen eben auch, gemeinsam mit anderen Menschen bei Livekonzerten zu stehen und dabei für zwei Stunden alle Alltagssorgen vergessen zu können. Zum Beispiel bei den Konzerten von Sasha, der für 2021 nun immerhin schon mal ein paar Ersatztermine für seine ausgefallenen Konzerte angekündigt hat.
In unserem Prä-Corona-Gespräch erzählt Sasha davon, wie er in seinen Anfangstagen mit einem Kumpel in der Fußgängerzone musiziert hat, um Geld für Weihnachtsgeschenke zu verdienen… das dann aber spontan anderweitig investiert wurde. Außerdem erfahrt ihr, wie ihn ein Prince-Konzert völlig geplättet und darin bestärkt hat, selber auf die Bühne zu gehen, warum ihn ein Allround-Entertainer wie Hugh Jackman inspiriert und welche Platte er mal wieder bei einem Glas Rotwein von Anfang bis Ende durchhören will. Und noch vieles mehr - unser entspanntes Gespräch ging schließlich 50 Minuten.
Vorweg können wir schon mal verraten: Sasha war einer der sympathischsten und lockersten Gäste, die wir je im Podcast hatten. „Unverkrampft“ wäre theoretisch auch ein passendes Adjektiv gewesen, doch kurz vor dem Ende des Gesprächs… ach, hört doch einfach selbst!