Bild: Universal Music
Thank God it’s Friday! Geneigte Musikfreund*innen wissen: Das bedeutet, dass heute wieder haufenweise neue Alben das Licht der Welt erblicken. Wie jede Woche präsentieren wir euch an dieser Stelle einen bunten Strauß musikalischer Neuheiten.
Es gibt viel zu hören - lasst uns gleich loslegen!
Mit ihrem Debütalbum „SOUR“ hat Olivia Rodrigo nicht nur zahlreiche Newcomer-Rekorde aufgestellt, sie ist damit aus dem Stand zum Weltstar geworden. Ein zweites Album zu schreiben, gilt gemeinhin als schwierig – unter welchem Druck die Sängerin und Songwriterin bei diesen Vorzeichen stand, will man sich gar nicht ausmalen. So sagt sie dann auch selbst: „Der Druck war wirklich groß und ständig spürbar. Dabei hat mir extrem geholfen, an die 13-jährige Olivia zurückzudenken, für die es nichts Schöneres gab, als am Klavier zu sitzen und Songs zu schreiben. So geht es mir bis heute und ich konnte den gesamten Prozess deshalb genießen.“ Im Interview zur Veröffentlichung ihres neuen Albums „GUTS“ sagt sie aber auch, dass sie das Gefühl habe, in den letzten beiden Jahren bestimmt zehn Jahre gealtert zu sein – nur logisch, dass das neue Album deutlich reifer als der Vorgänger klingt. „Als ich die Songs für 'SOUR' geschrieben habe, hatte ich viel mit Selbstzweifeln und Herzschmerz zu kämpfen. 'GUTS' ist dagegen in einer Zeit entstanden, in der es mir viel besser ging und fängt deshalb meine spielerische Seite ein und die Tatsache, dass ich mich selbst nicht zu ernst nehme.“
James Blake bezeichnet „Playing Robots Into Heaven“, sein mittlerweile sechstes Studioalbum, als „dance music for culture and community“ – und bringt die Formel für den neuen Langspieler dafür perfekt auf den Punkt. Auf der neuen Platte setzt er wieder verstärkt auf elektronische Klänge, die aber nie künstlich, sondern immer mit einer enormen, organisch wirkenden Wärme und einer wundervollen, verschrobenen „glitchyness“ daherkommen. Mit der ersten Single, „Big Hammer“, gab er die generelle Richtung vor, erlaubt sich auf dem Album dann auch deutlich relaxtere und auch tanzbarere Tracks. Noch im November präsentiert er seine Musik auch in Deutschland live, eine Show in Berlin steht auf dem Plan.
Vom Pop-Sänger zum Retro-Rock’n’Roller zum Crooner: Auf seinem ganz persönlichen Jubiläumsalbum „This Is My Time. This Is My Life.“ schaut Sasha auf sein bisheriges musikalisches Schaffen und ganz persönliche Meilensteine und Inspirationen im glamourösen Las-Vegas-Style zurück. „Es war eine unbeschreiblich tolle Erfahrung, die neuen Stücke mit einem großen Orchester und so hervorragenden Backgroundsängerinnen und -sängern aufzunehmen“, erinnert er sich an die Entstehung. Neben neu arrangierten Remakes seiner eigenen Hits gibt’s ausgewählte Coverversionen und fünf neue Kompositionen im „swingin‘ Big-Band-Sound“. Im Winter ist der sympathische Sänger mit seiner Crew auch wieder live zu sehen.
Für seine Fans ist Alexander Marcus mehr als ein Meme – der Mann, der vor mehr als einem Jahrzehnt mit „Papaya“ zum Viral-Phänomen wurde, wird frenetisch als König, Meister und gottgesandter Musikus verehrt. Und die Untertanen feiern ihn für Alben, die immer mit einer ordentlichen Portion Weirdness daherkommen, aber trotzdem immer wieder Eingang in die Mainstream-Popkultur finden. Das liegt nicht nur an den immer lustigen Texten und Musikvideos, sondern auch an seinen nicht weniger als grandiosen Live-Shows. Im Frühjahr 2024 geht Alexander Marcus passend zum neuen Album auf „Robotus“-Tour.