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Neue Woche, neuer RAPWOCH. Pünktlich zum fünften Mittwoch des Jahres 2020 melden wir uns zurück mit unserem kleinen Überblick über die letzten Tage in Sachen Rap zurück. Und zwar in der nunmehr 30. Ausgabe. Neben Tournews gibt’s zum neuen Jahr eine Menge Gerüchte, Albumankündigungen, neue Singles und so weiter und so fort.
Schon in den Achtzigern haben Black Thought und Questlove The Roots gegründet – und ihr Erfolg hält bis heute an. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie seit mehr als 10 Jahren als Studioband bei Late-Night-Talker Jimmy Fallon am Start sind. Aber viel mehr noch an ihrer enormen Legacy und ihren wirklich beeindruckenden Live-Qualitäten. Letztes Jahr waren ihre Deutschlandkonzerte rasch ausverkauft – im Juli 2020 spielen sie in Hamburg und FFM, der exklusive Vorverkauf bei EVENTIM startet am Freitag, den 31. Januar um 10 Uhr.
Sugar MMFK war zuletzt auch auf dem aktuellen Album von Max Herre zu hören – spätestens seit seinem Part auf „Dunkles Kapitel“ dürften auch die Anhänger der alten Schule mitbekommen haben, dass da einer kommt, der Deutschrap aufs nächste Level bringen will. Und seine Bantu Nation hatten wir mit dem Langspieler „Free Bantu Nation“ als unbedingten Album-Tipp schon letztes Jahr an euch weitergereicht. Gerade erst hat er mit „Beton Colonie“ eine neue Single veröffentlicht. Und jetzt auch eine gleichnamige Tournee angekündigt. Die führt ihn im April nach München, Berlin, Hamburg, Köln und FFM, der Vorverkauf auf eventim.de läuft.
Der eine oder andere hatte sicherlich schon einen Verdacht, als Shirin David auf ihrem Insta-Account Bilder von der Ivy-Park-Collection gepostet hatte, einer Kollabo von Beyoncé und Adidas. Ein paar Tage später kommt dann die Bestätigung: Die geschäftstüchtige Deutschrapperin arbeitet auch mit dem dreifach gestreiften Sportartikelhersteller zusammen.
Da treffen Legenden aufeinander. Die Beastie Boys sind unbestreitbare Rap-Legenden, genauso wie Spike Jonze ein unbestreitbar legendärer Musikvideo-Regisseur ist. Und diese beiden Meister ihres Fachs haben sich jetzt für eine Dokumentation zusammengetan. Die erscheint zwar erst in drei Monaten, seit dem vergangenen Montag gibt’s allerdings einen Trailer.
Okay, ne große Überraschung ist das jetzt nicht – der alte Nas und der neue Lil Nas X waren aufgrund ihrer Namen eigentlich mehr oder weniger dazu verdammt, etwas zusammen zu machen. Das haben sie jetzt auch. Nämlich einen Remix zum Lil Nas X-Track „Rodeo“, den sie am vergangenen Wochenende auch bei den Grammy-Awards performt haben.
Letzte Woche hatte sich außerdem Miami Yacine zurückgemeldet – und zwar mit einem langen Statement auf Instagram, in dem er über sein kommendes Album und seine Motivation, Musik zu machen, geschrieben hat. Jetzt gibt’s auch ein interessantes, langes Interview mit dem KMN-Rapper, das hiphop.de geführt hat.
Um Capital Bra gab es in den vergangenen Tagen eine Menge Wirbel, nicht nur wegen eines Umzugs, sondern auch wegen einer vermutlich kommenden, weiteren Kollabo mit Dieter Bohlen.
Von RAF Camora wissen wir jetzt, was er nach seiner Musikkarriere im Vordergrund noch so plant: Neben Producing und Künstlerentwicklung soll es auch einen eigenen Store in Wien geben, wie er jetzt auf Insta angekündigt hat.
Außerdem hat kein Geringerer als Lil Wayne ein neues Album angekündigt. „Funeral“ wird es heißen, und es hat einen Twist – sehr clever!
Mit „Was ist das?“ wagt sich Megaloh auf Grimey-Terrain und liefert damit ein erfrischendes Soundupdate für die deutsche Szene. Die Atzen haben wohl mal wieder Bock auf Party und veröffentlichen „Alles Baba“ mit namhafter Unterstützung von MC Bogy und anderen. Mit „Liebe“ liefert Tarek K.I.Z die letzte Vorabsingle, bevor am Freitag dann endlich sein Solodebüt „Golem“ am Start ist.
Auf seinem neuen Album lässt J Hus sich nicht unten halten. Weder von irgendwelchen Leaks, die vor dem Release schon im Netz kursierten, noch von den manchmal ziemlich eng gezurrten Genre-Grenzen, denen sich Rap-Artists hin und wieder unterwerfen müssen. Stattdessen holt er sich die frisch mit einem Grammy ausgezeichnete Koffee ins Studio, arbeitet mit Burna Boy zusammen und begeistert seine Fanbase mindestens so sehr, wie mit dem Vorgänger „Common Sense“.