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Electro

OSWALD schließen mit „wir waren hier“ ihr erstes Kapitel ab

25.09.2026 von Felix Goth

Manchmal beginnt eine Bandgeschichte im Proberaum, manchmal über eine Kleinanzeige – und manchmal – vor allem in Berlin, eben im Späti. Dort trafen die drei Brüder Sammy, Jonathan und Leo auf Lysander und stellten fest, dass sie nicht nur aus derselben Gegend in Baden-Württemberg stammen: Lysander hatte sogar Religionsunterricht beim Vater der drei gehabt. So berichtet es der Musikexpress in einem Interview mit dem Quartett. Aus dem zufälligen Wiedersehen wurde irgendwann OSWALD. Jetzt erscheint mit „wir waren hier“ das erste Album.

Musikalisch verbinden OSWALD Melodic Techno und House mit emotionalen deutschen Texten, irgendwo zwischen Dancefloor und Indie-Gefühl. Das Kollektiv versteht seinen Sound dabei auch als Brücke: elektronische Musik für Menschen, die vielleicht gar nicht aus der Techno-Ecke kommen.

Songs wie „nachts wach“, „unendlichkeit“ und „wie es war“ haben diesen Sound in den vergangenen zwei Jahren etabliert. Robin Schulz veröffentlichte ein Rework von „unendlichkeit“, OSWALD wiederum nahmen sich Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ vor. Gleichzeitig wuchs rund um die Musik eine Community. Aus Zahlen auf Streamingplattformen wurden so irgendwann echte Menschen vor der Bühne, die die Texte mitsingen.

„wir waren hier“ hält diese erste Phase nun auf 13 Songs fest. Viele der bisherigen Singles sind dabei, einige Stücke kommen neu hinzu. Inhaltlich folgt das Album einem Kreis: vom Verliebtsein über Trennung und Herzschmerz bis zu dem Punkt, an dem man zurückblicken und seinen Frieden damit machen kann. 

Aktuell bringen OSWALD „wir waren hier“ auf die Bühne. Ein paar Konzerte in diesem Jahr stehen noch an – nächstes Jahr soll der Fokus dann nicht auf einer Tour, sondern eher auf Einzelshows und Festivalauftritten liegen.


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