Bild: Vladimir Sokolov
Dass Till Lindemann das Spiel mit der Provokation aus dem Effeff beherrscht, muss man wohl niemandem mehr erzählen. Ob mit Rammstein, seinem LINDEMANN-Projekt mit dem schwedischen Multiinstrumentalisten Peter Tägtgren, als Autor von Gedichten oder als bildender Künstler – immer ist sein künstlerisches Schaffen vom Ausloten von Grenzen geprägt. Und meist dürfen sich Rezipienten und Rezipientinnen am Ende über einen Erkenntnisgewinn freuen.
Da wundert es nicht, dass er auch als Solo-Sänger den Weg der Empörung wählt, um auf sein Schaffen aufmerksam zu machen. Pünktlich zum „Internationalen Tag des Kindes“ ist am 01. Juni auf seinem YouTube-Kanal nämlich seine dritte Produktion als Solo-Künstler erschienen. Und die heißt „Ich hasse Kinder“. Ob der Titel wirklich für bare Münze zu nehmen ist, oder ob es vielleicht doch in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht? Dürfen die geneigten Zuhörer und Zuhörerinnen selbst entscheiden. Hier geht’s zum Stream…
Bereits vorher auf seinem Kanal erschienen das auf Russisch eingesungene „LUBIMIY GOROD“ sowie „Alle Tage ist kein Sonntag“ – ein von Klavier und Violine getragener, melancholischer Song, der an die Unterhaltungsmusik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts erinnert. Und mit Unterstützung von David Garrett daherkommt.