Credit: Juraj Fortwängler / Sebastian Peise
Luvre47 hat dieses Jahr schon richtig Gas gegeben und neben sechs Singles auch eine EP veröffentlicht. Kein Wunder also, dass er zum Ende des Jahres „Kein Bock“ mehr hat. Aber die Rede ist dabei nicht von der Musik, sondern von dem „Heilen- Welt-Getue“, das er in seiner neusten Single kritisch beleuchtet: „Diese heile Welt da draußen fake, ich hab' kein' Bock heut' so zu tun/ Schnauze voll, nur falsche Lächeln, ich hätt' lieber bisschen Ruhe/ Täglich unter Strom macht krank“
Um für eine Weile darüber hinwegsehen zu können, lädt er sich kurzerhand Newcomerin Paula Hartmann für ein Feature ins Studio ein. Mit gedämpften Beats und warmen Klängen einer Gitarre im Hintergrund, ergänzen sich die Stimmen der beiden perfekt und vertonen die Nacht, durch die sie streifen.
Doch die Ruhe kann auch manchmal von der Dunkelheit und der damit einhergehenden Angst überschattet werden. Vor allem wird das deutlich, wenn man bei Paulas Part einmal genauer hinhört: „Nachts alleine U-Bahn fahren / Der dritte Typ versucht es mal / Dinge, die nur Mädchen kennen / Heimweg, immer letzte Meter rennen“ Ein wichtiges Thema, auf das hier aufmerksam gemacht wird.