Bild: Jesko Gorgas
Eigentlich veröffentlicht badmómzjay noch gar nicht so lange Musik: Ihre Debütsingle „24/7“ erschien im Winter 2019, nachdem sie im Sommer des gleichen Jahres noch Feature-Gast in Monet192s „Papi“ war – und trotzdem ist eine ganze Menge passiert in dieser vergleichsweise kurzen Zeit.
So viel, dass sich die Rapperin zum Jahreswechsel entschieden hat, einen kleinen musikalischen Recap ihrer bisherigen Karriere zu veröffentlichen – und der hat es in sich. In „Yeah Hoe“ werden auf einem oldschooligen Instrumental die Highlights der bisher kurzen aber bereits von Magazin-Covers und Awards gekrönter Karriere gefeiert, Ansprüche auf dem Rap-Thron erhoben und auch ein neues Album für 2023 angekündigt. Auch wenn wir uns niemals anmaßen würden, beurteilen zu wollen, wer nun am allerbesten rappen kann: Bei dem neuen Track von badmómz dürften nicht nur ihre Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch die, die der Künstlerin immer wieder Mainstream-Anbiederung und Sell-out vorwerfen: Das Instrumental dürfte auch die Nacken vom orthodoxesten Realkeeper nicken lassen und die Delivery ist, muss man neidlos anerkennen, einfach auf den Punkt.
Man darf gespannt auf die nächsten neuen Tracks von ihr sein. Und wer das ganze Mal live erleben möchte: Ab März 2023 ist badmómzjay auch live zu sehen – einen Überblick über die anstehenden Konzerte und vielleicht auch noch das eine oder andere passende Ticket findet ihr zum Beispiel auf eventim.de.