Bild: Arnaud Ele
Megaloh, der Moabiter mit nigerianisch-deutsch-niederländischen Roots, ist ein verbaler Assasin mit lupenreiner Reputation, ein echter MC eben! Er hat die deutsche Szene in regelmäßigen Abständen auf’s nächste Level gehoben und im selben Atemzug schonungslos gedemütigt. Seine Zerwürfnisse mit der Schlangengrube Musikbusiness hat er zu jeder Zeit transparent kommuniziert, weil er haltungsstark, weil er unablässig sinnsuchend, weil er zu ehrlich ist, um tauglicher Popstar zu sein; und weil er Rap seit Jahr und Tag als Kampfsport, Challenge, Kultur und als sein Leben begriffen hat.
Megaloh, das ist eine bewegte Biografie zwischen rotem Teppich und Lagerjob; das ist eine pralle Feature-Liste, die Namen von Schmyt bis Celo&Abdi, Joy Denalane bis Gringo, Samy Deluxe bis Majan und Luvre47 bis Trettmann oder Gentleman bündelt. „Schwarzer Lotus“ ist Megalohs fünftes Studioalbum – und das erste in seiner Karriere, das auf seinem eigenen Label Chinonso Records erscheint. Ab dem 10. Oktober wird es zu haben sein.
„Schwarzer Lotus“ ist eine Sammlung zutiefst persönlicher Erkenntnisse aus einer surreal ereignisreichen Karriere und vierundvierzig Jahren Lebenserfahrung. Megaloh hält fest, dass die Wahrheit oft unter Worten begraben liegt; dass manche Menschen ein Segen und andere eine Lektion sind; dass sich Geduld auszahlt; dass der Weg aus der Angst nur durch die Angst hindurch führen kann; dass ein Haus mit Garten erstrebenswerter ist als ein Hals mit Ketten. Wer „Schwarzer Lotus“ aufmerksam hört, spürt, dass es nicht zuletzt ein Album-gewordenes Versprechen ist. Ein Versprechen, unabhängig vom Erfolg integer zu bleiben. Ein Versprechen, niemals wieder zu resignieren. Mit „Der Orden“ ist bereits eine erste Single daraus erschienen.
Mit dem neuen Album im Gepäck wird er auch auf gleichnamige Tournee gehen. Im Frühjahr 2026 stehen zahlreiche Konzerte an. Die haben wir euch unten in der Übersicht aufgelistet.