Screenshot YouTube @Machine Gun Kelly
„Sie haben diesen Song 1992 geschrieben. Das ist 28 Jahre her – und jedes einzelne Wort trifft immer noch zu.“ Mit diesen Worten kommentiert US-Rapper Machine Gun Kelly den Song „Killing In The Name“ von Rage Against The Machine, dem er kürzlich in Form einer Cover-Version seine Ehrerbietung bot. Zusammen mit Travis Barker, Drummer von blink-182, hat er den wohl bekanntesten Rage-Song in seinem Home-Studio-Video aufgenommen und dazwischen Bilder von den aktuellen „Black Lives Matter“-Protestmärschen geschnitten. MGK ist selbst bei diesen mitmarschiert und hat damit deutlich gemacht, auf welcher Seite er steht.
Hier ist das äußerst gelungene Cover des ikonischen Songs von RATM:
Nicht alle seine Anhänger finden das gut: Als MGK via Twitter verkündete „bin auf dem Weg zu den Protestmärschen, wir sehen uns dort“, antwortete einer seiner „Fans“, er werde jetzt alle seine Alben löschen. Machine Gun Kellys lässige Antwort: „Gut, ich will dein Rassisten-Geld nicht.“
Überhaupt: „missverstandene“ Bands und ihre „Fans“. Tom Morello, Gitarrist von Rage Against The Machine und auch nach deren Hochzeit stets als politischer Aktivist aktiv, sah sich kürzlich ebenfalls mit einem merkwürdigen Tweet konfrontiert: „Ich war ein Fan von dir, bis deine politischen Meinungen rausgekommen sind“, schrieb ein gewisser Scott. „Musik ist mein Zufluchtsort und das Letzte, was ich will, ist politischen Bullshit hören, wenn ich Musik höre.“
Auch hier folgte die Antwort prompt. „Scott!! Welche Musik von mir hast du gehört, die keinen „politischen Bullshit“ enthält? Ich muss das wissen, damit ich es aus meinem Back-Katalog löschen kann.“ „Das Internet“ griff diese Konversation auf und andere User stellten Fragen wie: „Gegen welche Machine, glaubst du, haben sie gewütet, Mann?“
In diesem Sinne - hier noch mal der Original-Song von 1992: