Bild: Stian Andersen
Mehr als drei Jahre sind seit dem letzten Kvelertak-Album „Splid“ ins Land gegangen – Zeit für was Neues! Und das liefern die Black’n’roller aus dem norwegischen Stavangar auch: Am 8. September erscheint „Endling“, der fünfte Langspieler der Jungs und der zweite mit Sänger Ivar Nikolaisen. Nach dem vor rund zwei Monaten veröffentlichten „Krøterveg Te Helvete“ gibt es jetzt die zweite Singleauskopplung „Skoggangr“ zu hören. Wer des Norwegischen mächtig ist, hat einen klaren Vorteil beim Sichten des folgenden Lyricvideos:
Für alle, die den Text nicht verstehen können und für diejenigen, die sich fragen, von was für einem Helmut da eigentlich die Rede ist, erklärt die Band den Inhalt:
„Skoggangr“ war der erste Song, den wir für „Endling“ geschrieben haben. Es ist ein Song über Helmut Von Botnlaus, dessen Lebensgeschichte und schriftliche Aufzeichnungen viele der Texte auf dem Album inspiriert haben. Alles spielt in der Heidelandschaft und Bergregion an der Südküste Norwegens, wo Helmut geboren wurde. Hier verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens in der Abgeschiedenheit, lebte von dem, was die Erde ihm geben kann, und bekämpfte jeden, der versuchte, die umliegende Natur zu zerstören. Windrad- und Immobilienentwickler, aufgepasst!“
Stilistisch fällt „Skoggangr“ um einiges ruhiger aus als die erste „Endling“-Single „Krøterveg Te Helvete“ und auch als der Großteil des Kvelertak-Materials. Allerdings hatte die Band auf ihren Alben immer schon einzelne „Ausreißer“, die nicht ganz so ungestüm nach vorne gehen wie der Rest. Und unverkennbar nach Kvelertak klingt die neue Single zweifellos, nicht zuletzt dank des kräftigen Punk-Einschlags, der den Sound der Norweger seit jeher prägt. Nach zwei so verschiedenartigen neuen Tracks dürfte die Fangemeinde nun aber umso mehr gespannt sein, wie „Endling“ in voller Länge klingt. Das Tracklisting sieht jedenfalls so aus:
- Krøterveg Te Helvete
- Fedrekult
- Likvoke
- Motsols
- Døgeniktens Kvad
- Endling
- Skoggangr
- Paranoia 297
- Svart September
- Morild
Ein Hinweis über die musikalische Ausrichtung von „Endling“ könnte die Tatsache sein, dass die Tour zum Album den Titel des härteren „Krøterveg Te Helvete“ trägt. Besagte Tour führt Kvelertak im Oktober in sechs deutsche Städte: Köln, Wiesbaden, München, Leipzig, Berlin und Hamburg können sich auf einen amtlichen Abriss freuen – die rohe Energie, die Kvelertak schon auf Platte freilegen, potenziert sich live um ein Vielfaches und bringt die Halle zum Kochen, bis auch in der letzten Reihe jeder lauthals schreit: KVE-LER-TAK!