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Metal

Kanonenfieber teilen „Der Füsilier I (2025)“ von der kommenden „Soldatenschicksale“-Compilation

25.11.2025 von Nicole Pietzsch

Der Veröffentlichungstermin der „Soldatenschicksale“ betitelten Compilation von Kanonenfieber rückt allmählich näher: Am 6. Februar ist es soweit. Bereits im August hatten die Black/Death Metal-Überflieger mit „Z-Vor“ einen ersten Vorgeschmack geliefert – inklusive aufwendigem Lyric-Video. Jetzt nimmt sich die Band, die im Wesentlichen aus dem anonym agierenden Bamberger Noise besteht, ihren beliebten Track „Der Füsilier I“ erneut vor und verpasst diesem ein Update. Die überarbeitete Version ist ebenfalls auf „Soldatenschicksale“ zu finden – und kommt mit einem imposanten Clip daher, der beim diesjährigen Summer Breeze entstand. Alle, die bei dieser denkwürdigen Festival-Show dabei waren, dürfen beim Anschauen in Erinnerungen schwelgen. Alle anderen bekommen einen guten Eindruck von der spektakulären Bühnenshow, die Kanonenfieber live hinlegen.

Zum Hintergrund von „Der Füsilier I (2025) erklärt Kanonenfieber:

Januar 1915. Über 100.000 Soldaten der K.u.K.-Armee sind in der Festung Przemyśl eingeschlossen. Es werden Truppen ausgesandt, die sich in der beißenden Kälte des osteuropäischen Winters durch das Karpatengebirge kämpfen, um die von russischen Streitkräften eingeschlossenen Kameraden zu befreien. Frost, Hunger und Tod sind ständige Begleiter auf ihrem beschwerlichen Weg. Das Einzige, was in den dunklen, verschneiten Tagen Trost spendet, ist der Gedanke an zuhause. Hof, Frau und Kind spenden Wärme in den kältesten Nächten. Es marschiert der Füsilier.“

Neben der neuen Version von „Der Füsilier I“ enthält „Soldatenschicksale“ ebenfalls überarbeitete Fassungen von „Yankee Division“ aus dem Jahr 2022 sowie von dem 2023 erschienenen „U-Bootsmann“. Ferner finden sich zwei komplett neue Songs auf der aus neun Tracks bestehenden Compilation. Inhaltlich stehen – der Titel lässt es erahnen – die menschlichen Einzelschicksale hinter den abstrakten Zahlen und Fakten eines Krieges im Fokus. „Es geht um Menschen. Um Stimmen. Um Geschichten, die in Vergessenheit geraten.“, so Kanonenfieber über „Soldatenschicksale“.

Rund einen Monat nach dem Release-Day brechen Kanonenfieber dann zu ihrer „Soldatenschicksale“-Tour durch Europa auf. Im März 2026 marschieren sie dabei in sieben deutsche Städte ein. Als Supportband sind Mental Cruelty aus Karlsruhe dabei. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

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