Bild: Universal Music
John Legend schlägt ein neues Kapitel auf: Am 23. Oktober erscheint sein Album „Muse“. Produziert von Pharrell Williams ist die Platte in Paris, in dessen Studio im Louis-Vuitton-Hauptquartier entstanden. Dabei hat die Kulisse offenbar direkt auf den Sound abgefärbt. John Legend beschreibt die Ästhetik in einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS als „cinematic“ und eine Art „Black James Bond“ mit modernem Beat-Fundament.
Einen ersten Eindruck davon liefert die neue Single „Daylight“, die heute erschienen ist. Statt einer Piano-Ballade, für die der Künstler unter anderem berühmt ist, erwartet die Zuhörenden allerdings ein rhythmisch, tanzbarer und frischer Vibe, der das gesamte Album prägen soll. Als Referenzen nennt John Legend unter anderem Nina Simone, Nat King Cole und Marvin Gaye. Das Album soll anders sein als alles, was Fans bislang von ihm kennen, betont er. Und das klingt so:
Pharrell Williams ist nicht nur Produzent von „Muse“, sondern auch Co-Autor und auf sechs Songs selbst zu hören. Es ist die erste Zusammenarbeit der musikalischen Schwergewichte. Weinachten 2024 habe Pharrell Williams John Legend angerufen und ihn nach Paris eingeladen. „We challenged each other“, beschreibt John Legend die Zusammenarbeit im CBS-Interview und lobt Pharrell Williams in den höchsten Tönen: „He helps artists to get the best out of themselves“.
Mit „Muse“ öffnet John Legend nach mehr als zwei Jahrzehnten und zehn Studioalben im Musikgeschäft eine neue Tür. Wie das am Ende klingt, wissen wir bald. Bis dahin gibt’s „Daylight“ in Dauerschleife.